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Imst | Politik | 15. September 2020 | Mel Burger

Mit vollem Elan raus aus der Sommerpause

Mit vollem Elan raus aus der Sommerpause
Die Volksschule und der Kindergarten Leins sind zwar stetig gepflegt worden, jedoch stehen einige Verbesserungen an, um den heutigen Standards zu entsprechen und der ländlichen, aber gut besuchten Volksschule mehr Möglichkeiten zu bieten. RS-Foto: Burger
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Gemeinderat Arzl: Zwei Sitzungen für anfällige Beschlüsse und Abstimmungen

Da sich die fälligen Punkte zu Beschlüssen über die kleine Sommerpause nur so anhäuften, befürchtete der Arzler Bürgermeister Josef Knabl, dass es ganze drei Sitzungen dafür brauchen werde. In der ersten Sitzung vergangene Woche bewiesen die Gemeinderatsmitglieder aber Ausdauer – womit es nur noch einer weiteren Sitzung bedarf, die noch diese Woche stattfinden soll.
Von Mel Burger

Zu den wichtigsten Punkten der ersten Sitzung gehörten die Vorstellung eines bundesweiten Klimaprojekts, die Sanierung der Volksschule Leins und Verbesserungen bei der Tennisanlage Arzl. Direkt zu Beginn begrüßte Bürgermeister Josef Knabl neben den Ratsmitgliedern und Zuhörern Gisela Egger von der Klima- und Energie Modellregion (KEM) sowie Manuel Flür vom Regionalmanagement des Bezirks Imst. Beide gemeinsam besuchen derzeit alle Gemeinden des Pitztals, um das Projekt „KLAR!“ des Bundes vorzustellen, das Gemeinden unterstützt, sich den Herausforderungen des Klimawandels anzunehmen. Wie auch die Gemeinden Jerzens und Wenns stimmte Arzl einstimmig dem Programm zu, das beratend wie finanziell unterstützen wird.

VON VOLKSSCHULE UND KINDERGARTEN. Auch der zweite Tagesordnungspunkt startete mit einem Vortrag, der diesmal von Günther Schwarz übernommen wurde. Das schon mehrfach angesetzte Projekt „Sanierung und Erweiterung der Volksschule Leins“ erhielt durch erste Pläne und Entwürfe ein greifbares Bild, wie eine Sanierung aussehen könnte. Auch eine Kostenschätzung wurde erstellt und besprochen. Zum Ausdruck gebracht wurde das Bemühen der Gemeinde, die Gebäudestruktur zu erhalten und nur in manchen Bereichen anzubauen, aber in erster Linie den Standard des gesamten Gebäudes nach moderenen Maßstäben anzuheben. Neben den sanitären Einrichtungen gilt es, die Heizung und viele Wandflächen und Böden zu erneuern. Ebenso möchte Schwarz auch auf neue Aspekte eingehen, auf die auch die momentane Situation den Fokus legte, und Terrassen an die Gebäude anbauen, um auch Lernen im Freien mit in dem Stundenplan nehmen zu können. Manche Bereiche der Schule und des Kindergartens seien akustisch aufzuwerten, wobei darauf geachtet werden soll, das meiste Mobiliar wiederzuverwenden und eventuell manche Räumlichkeiten anderen Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Auch steht die Überlegung im Raum, das anschließende, derzeit auch Wohnungen beherbergende Gebäude in die Sanierung zu integrieren, um erneut Wohnungen vermieten zu können. Freilich sollte die Präsentation in erster Linie lediglich einen groben Überblick bieten, eine Schätzung der Netto-Kosten war aber dennoch dabei – nämlich 1,69 Millionen Euro. Die Summe würde übrigens auch den Austausch der derzeitigen Ölheizung zugunsten einer Pelletsheizanlage beinhalten: Ein Punkt, der vom Land bei Bildungsstätten verlangt wird. Die Bauzeit würde etwa drei Monate betragen, wobei ein Bereichszeit dazu führen soll, dass nur einen Monat lang ein Teil der Kinder auszusiedeln.

ALLFÄLLIGES. Neben kleineren Beschlüssen zu Raumordnungsänderungen und Grundstückskäufen wurde erneut das Thema „30 Stundenkilometer im Ortsgebiet“ angeschnitten – und mit einer enthaltenen Stimme beschlossen, wobei festgelegt wurde, für manche Bereiche eine Sonderbeschilderung zu überlegen und auch die Landstraße mit ihren gefährlichen Stellen nicht zu vergessen. Die meisten Besucher der öffentlichen Sitzung waren dann wohl aber jenem Punkt zu verdanken, der die Sanierung des Tennisplatzes beinhaltet, die nun Form annimmt und verschiedenster Anträge bedarf. Neben der Vergabe der Tiefbauarbeiten hinsichtlich der Plätze selbst konnten auch erste Erfolge bei den Themen Zaun und Beleuchtung verkündet werden. Die zentralen Gespräche der nächsten Sitzung werden sich mit den Zahlen der Gemeinde und weiteren Fortschritten bei den aktuellen Projekten beschäftigen.
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