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Imst | Politik | 10. September 2019 | Klara Fritz

Nachverhandlungen erledigt

Der Recyclinghof in Nassereith: Die Angebote von Dachdecker und Zimmermann wurden nachverhandelt, für die Vergabe der ersten Gewerke fehlt aber ein Beschluss. RS-Foto: Grüneis
Auf dem Areal des ehemaligen Hallenbades könnte in Zukunft ein Mehrgenerationenhaus und ein Kinderhospiz stehen. RS-Foto: Grüneis
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Vergabe der Gewerke für Nassereither Wertstoffhof verschoben


Nach Diskussionen über die Kosten für die Gewerke des neuen Recyclinghofs wurden die Tagesordnungspunkte mit den Vergaben der Baumeister und Erdbauarbeiten auf die nächste Sitzung verschoben. Auch der Ankauf eines neuen Gemeindetraktors muss warten.


Von Agnes Dorn

Eigentlich hatte man sich bereits im Vorstand einstimmig auf den Typ des neuen Kommunalfahrzeuges geeinigt und auch die Gemeindemitarbeiter zeigten sich mit der Anschaffung eines Fendt-Traktors zufrieden. „Da passt auch das Streugerät und der Schneepflug drauf. Warum wir das jetzt verschieben mussten, ist mir nicht ganz klar“, erklärt Bürgermeister Herbert Kröll sein Unverständnis über die Vertagung des Beschlusses auf die nächste Sitzung. Auch bei der Vergabe der ersten Gewerke für den Wertstoffhof konnte er keinen Beschluss erzielen. Inzwischen wurde aber zumindest bei den Angeboten von Dachdecker und Zimmermann, die über der Kostenschätzung gelegen sind, erfolgreich nachverhandelt. Der im Juni beschlossene Kostenrahmen von 877.000 Euro kann damit um 40.000 bis 50.000 Euro unterschritten werden, wie Kröll vorrechnet. „Alle großen Gewerke sind ausgeschrieben und die Erdbau- und Baumeisterarbeiten sollten bei der nächsten Sitzung vergeben werden, damit wir Anfang Oktober mit dem Bau starten können“, hofft der Dorfchef auf baldige, positive Beschlüsse.




Auf dem Areal des ehemaligen Hallenbades könnte in Zukunft ein Mehrgenerationenhaus und ein Kinderhospiz stehen. RS-Foto: Grüneis

Hallenbad, Trail und Bus

Bis Ende des Jahres sollte auch nach Wunsch des Bürgermeisters die Nachnutzung des Hallenbadareals fixiert sein. Die Hälfte des 15.000 Quadratmeter großen Grundstücks ist dabei bereits für ein Mehrgenerationenhaus vorgesehen worden. Ob auf der anderen Fläche eventuell ein Kinderhospiz errichtet wird, ist derzeit noch Gegenstand der Verhandlungen. Was dagegen bei der jüngsten Sitzung beschlossen werden konnte, ist die Zurverfügungstellung von Gemeindegründen zur Errichtung eines Mountainbike-Trails sowie die Mitfinanzierung eines zusätzlichen VVT-Busses zwischen Imst und Nassereith. „Zwischen 13.10 Uhr und 16 Uhr fährt kein Bus. Da muss einer eingeschoben werden“, erklärt dazu der Bürgermeister. Auch Tarrenz habe deren Kostenbeteiligung bereits fixiert, so Kröll.

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