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Imst | Politik | 14. Jänner 2020 | Barbara Heiss

Was das neue Jahr bringt

Was das neue Jahr bringt
Liesi Pfurtscheller ist VP-Frauensprecherin. Foto: Simonis
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Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller ist VP-Frauensprecherin



In der vergangenen Woche wurden die neuen Sprecherfunktionen in der Volkspartei bekannt gegeben. Elisabeth Pfurtscheller, gebürtige Reuttenerin, wird ab sofort als Frauensprecherin tätig sein und ihre Partei im Bereich der Frauenagenden vertreten.



Von Barbara Heiss



„Ich freue mich sehr, dass ich gemeinsam mit unserer neuen Frauenministerin Susanne Raab die Neue Volkspartei nun im Bereich der Frauenagenden vertreten darf. Frauenpolitik war mir immer schon ein besonderes Anliegen, was sich auch in meiner Funktion der Landesobfrau der VP-Frauen in Tirol widerspiegelt“, so Elisabeth Pfurtscheller. Bereits zu Beginn ihrer neuen Funktionsperiode weist Pfurtscheller auf die dringende und wichtige Notwendigkeit des Baus eines Frauenhauses im Oberland hin. Zumindest fordert sie dringend Übergangswohnungen für Frauen im Tiroler Oberland. „Frauen müssen vor Übergriffen besonders geschützt werden. Hier hinken wir im Tiroler Oberland noch sehr hinterher. Das möchte ich gemeinsam mit unserer neuen Frauenministerin und der zuständigen Landesrätin in Tirol ändern“, zeigt sich Pfurtscheller motiviert.



Pensionen, Pflege und Gesundheit


Ein weiteres Anliegen, dass die Oberländerin in ihrer Funktionsperiode weiter voran treiben möchte, ist die Gleichstellung von Männern und Frauen. „Hier braucht es das verpflichtende Pensionssplitting, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, aber auch eine Besserstellung von Frauen, die ihre Angehörigen pflegen. Ich bin daher sehr froh, dass sich all diese Punkte im neuen Regierungsprogramm finden“, so die VP-Frauensprecherin. Nicht zuletzt ist die Frauenmedizin ein Thema, das immer wichtiger wird. „Es gibt große Unterschiede, wie sich Erkrankungen bei Männern und Frauen auswirken. Diesem Thema wurde bisher noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ich sehe mich hier als Multiplikatorin, um Bewusstsein dafür bei der Bevölkerung, aber auch in der medizinischen Fachwelt zu schaffen“, erklärt die Abgeordnete. „Mit der offiziellen Ernennung zur Frauensprecherin habe ich nun eine Plattform, um unsere Vorhaben und Ziele stärker und öfter zu artikulieren, um Bewusstsein zu schaffen und so viele Themen für Frauen zum Besseren wenden zu können“, freut sich Pfurtscheller auf die neue Herausforderung.


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