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Imst | Wirtschaft | 5. Mai 2020 | Barbara Heiss

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„Wir geben unser Bestes, für alle Anliegen eine rasche und möglichst unkomplizierte Lösung zu finden“, so WK-Bezirksobmann Josef Huber. Foto: WKT
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Corona: WK-Bezirksstelle Imst unterstützt Mitglieder

„Persönlicher Ansprechpartner sein und digitale Angebote schaffen“ – dieses Credo setzte sich die Wirtschaftskammer Imst während der Corona-Krise und ist somit auch in schwierigen Zeiten für ihre Mitglieder da. Viele Unternehmen stehen durch die Folgen des Covid-19-Virus vor weitreichenden Herausforderungen. Das Team in der WK-Bezirksstelle Imst bietet digitalen Service und telefonischen Kontakt – Angebote, die sich in den vergangenen Wochen bewährt haben.
Von Barbara Heiss

Schwindende Umsätze, dafür aber annähernd gleichbleibende Kosten machen es schwierig, die derzeitige Ausnahmesituation zu bewältigen. Auf dem Infopoint „wko.at/corona“ wurden bereits über 1,15 Millionen Zugriffe aus Tirol verzeichnet und 2500 telefonische Beratungen durch die Mitarbeiter der Bezirksstelle Imst durchgeführt. Diese Zahlen zeigen die momentane Verunsicherung bei den Unternehmern. „Die Betriebe werden von uns laufend bestmöglich mit regelmäßigen Newslettern, zahlreichen Webinaren und Videokonferenzen, den Möglichkeiten zur digitalen Anmeldungen von Förderungen sowie durch die Umstellung der WIFI-Kurse auf ein Online-Angebot unterstützt. Binnen kürzester Zeit haben sowohl die Unternehmer als auch die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer auf diese Herausforderung reagiert und nutzen diverse moderne Kommunikationsmittel. Darüber hinaus darf jedoch der persönliche Kontakt, auch wenn er aktuell nur telefonisch abläuft, nicht aus den Augen verloren werden. Wir sind die ersten Ansprechpartner der Unternehmen im Bezirk und aufgrund langjähriger und enger Zusammenarbeit soll es neben digitalen Informationen nach wie vor ein bisschen menscheln“, ist Bezirksmann Josef Huber überzeugt und appelliert an alle Unternehmer der Region, sich bei Fragen oder Problemen jederzeit an die Wirtschaftskammer-Bezirksstelle zu wenden: „Wir geben unser Bestes, für alle Anliegen eine rasche und möglichst unkomplizierte Lösung zu finden.“ Dabei stehe ein „starkes Comeback der Wirtschaft“ im Vordergrund. Damit dies gelingen könne, müsse aber zuerst das vollständige Wiederhochfahren der Betriebe sowie eine Öffnung der Grenzen zu unseren Nachbarländer gelingen. Am stärksten betroffen sind die Branchen Beherbergung und Gastronomie, der Reisesektor sowie Dienstleistungen im persönlichen, direkten Kundenkontakt und im Zusammenhang mit Sport und Unterhaltung. Alle Bereiche betreffen auch schwerpunktmäßig den Bezirk Imst. „Wir spüren aber mit den von der Regierung angekündigten teilweisen Öffnungen mit 1. Mai einen Hauch an Normalität. Zudem hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket geschnürt, das die schlimmsten Auswirkungen dieser Krise abfedern soll. Kurzarbeit, Härtefallfonds und Corona-Hilfsfonds mit Haftungsübernahmen und möglichen Zuschüssen sollen den Betrieben helfen. Zusätzliche staatliche Hilfsmaßnahmen sind dennoch unbedingt notwendig, insbesondere für die unmittelbar betroffenen Branchen, da hier die Verdienstausfälle vermutlich längere Zeit nicht aufgeholt werden. Viele der Maßnahmen wurden und werden aufgrund von Nachverhandlungen der Wirtschaftskammer laufend nachgebessert“, so Huber.
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