Kunst, so weit das Auge reicht

Im Bild: Christoph Stillebacher (M.), Vizepräsident der AK Tirol, mit den Kammerrätinnen Barbara Gstrein (l.) und Beate Flunger (r.) RS-Foto: Grüneis

Kreativität in sämtlichen Variationen beim AK-Kunsttreff

Malerei, Fotografie, Holzschnitte, Skulpturen und vieles mehr: Im Rahmen des 20. Imster AK-Kunsttreffs präsentierten vergangenes Wochenende an die 45 Künstler ihre Werke. Die Veranstaltung fand heuer erstmalig im Stadtsaal Imst statt, der für eine offene und gemütliche Atmosphäre sorgte.

Von Martin Grüneis

Auch in diesem Jahr lockte der Imster AK-Kunsttreff mit seinem reichhaltigen Programm zahlreiche Besucher an. Das Event ist eine wichtige Plattform für den künstlerisch-kreativen Austausch und bietet heimischen Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke einer breiten Masse vorzuführen. Vom Koch über den Pensionisten bis hin zum Büroangestellten und der Zahnarztassistentin: So einzigartig die verschiedenen Werke waren, so unterschiedlich waren auch deren Schöpfer, die aus dem ganzen Bezirk zur Ausstellung angereist waren.

Die Eröffnung

Die Vernissage am Freitag wurde durch den Geschäftsstellenleiter der AK Imst, Günther Riezler, eröffnet. An diesem Abend durfte er unter anderem die Gemeinderätin sowie Obmann-Stellvertreterin des Kulturausschusses Barbara Hauser, die Kammerrätinnen Barbara Gstrein, Beate Flunger sowie Edith Stimpfl und Gemeinderat Thomas Schatz begrüßen. Riezler nutzte die Gelegenheit auch, um sich bei seinem Team der AK Imst zu bedanken, denn ohne deren hervorragende Arbeit wäre eine Veranstaltung wie der Kunsttreff nicht möglich. Im Anschluss übergab er das Wort an den Vizepräsidenten der Tiroler Arbeiterkammer, Christoph Stillebacher. „Kunst erfüllt nicht nur einen ästhetischen Wert – sie ist auch Mittel der Kommunikation“, so der Vizepräsident in seiner Eröffnungsrede. Man wolle als Arbeitnehmerinteressenvertretung die kulturellen Interessen der Arbeitnehmer fördern. Für die anwesende Künstlerschaft ergriff Ulli Strigl das Wort.

Ein Gelungenes Wochenende

Am darauffolgenden Tag hatte die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Zum Abschluss am Sonntag fand unter dem Motto „Modern Classics“ der traditionelle Jazz-Brunch statt. Ein besonderes Highlight des 20. Imster AK-Kunsttreffs war der Film „Was bleibt, ist die Erinnerung“. Dieser basiert auf der Grundlage des von Dietlinde Bonnlander geschriebenen Fluchttagebuches.

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