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Landeck | Chronik | 3. August 2021 | Manuel Matt

Einspurig bis Ende August

Einspurig bis Ende August<br />
Zuerst einspurig, dann zeitweise gesperrt mit Umleitungen: Dafür soll die L19 Serfauser Straße im Bereich Gstals dann mit Abschluss der Bauarbeiten künftig besser vor Erdbewegungen geschützt sein. Foto: Baubezirksamt Imst
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Sicherungsarbeiten an der L19 Serfauser Straße

Immer wieder sah sich in den letzten Jahren die L19 Serfauser Straße im Bereich Gstals vor der Abzweigung zur L286 Ladiser Straße mit größeren Hangbewegungen und Erdrutschen konfrontiert. Nach eingehenden Untersuchungen durch die Landesgeo­logie und das Baubezirksamt Imst haben vergangenen Montag die notwendigen Sicherungsarbeiten begonnen, um die Verkehrsverbindung nach Ladis, Fiss und Serfaus dauerhaft sicherzustellen.
Von Manuel Matt

„Die Arbeiten an der L19 Serfauser Straße müssen aus Sicherheitsgründen zeitnahe erfolgen. Eine zeitweise Totalsperre der Straße ist unumgänglich – wir können jedoch versichern, dass die Bauarbeiten unter Hochdruck vorangetrieben werden, um die Verkehrsbelastung in den Gemeinden aufgrund der Umleitung so gering wie möglich zu halten“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler: „Die Sicherheit auf Tirols Straßen muss immer Vorrang haben. Aufgrund der Topografie Tirols ist oft eine einzige Straße die Hauptverkehrsroute, um in die Täler zu gelangen – im Falle von Bauarbeiten gibt es oftmals keine Alternative zur Umleitung durch Gemeinden.“

Totalsperre. Bis 29. August kann der Verkehr weiterhin einstreifig durch die Baustelle auf der L19 Serfauser Straße erfolgen. Ab 30. August bis zum 5. November wird die Straße dann für die notwendigen Bauarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt derweil über die L286 Ladiser Straße. Für insgesamt vier Wochen im Gesamtzeitraum zwischen August und November werden zudem Nachtsperren der Straße notwendig sein. Wichtig dabei: Auch die Umleitungsstrecke über die L286 Ladiser Straße fällt in diesen Nachtstunden aus, da die Bauarbeiten direkt im Kreuzungsbereich stattfinden. In diesen Nächten können die Gemeinden aber immer noch über die Notzufahrten „Tschuppbach“ und „Asterhöfe“ erreicht werden. Bis Ende November sollen die Bauarbeiten voraussichtlich beendet sein, die Kosten betragen rund drei Millionen Euro.  

Was entsteht. Errichtet wird eine Hochleistungsvernetzung in Kombination mit einer rückverankerten Stahlbetonwand. Zudem wird die Fahrbahn in einem kurzen Abschnitt talseitig abgerückt. Rund 3200 Quadratmeter Hochleistungsvernetzung sowie 135 Meter Stützmauern und 85 Meter Betonankerwände werden dann künftig die Straße sichern.
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