Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Landeck | Kultur | 25. Mai 2020 | 12:40 | Von Alois Pircher

„der schnee von morgen“

„der schnee von morgen“
Karl Gitterle an seinem Arbeitsplatz RS-Foto: Pircher
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Landeck  Von Alois Pircher
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Karl Gitterle Krimi
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Zweiter Kriminalroman Karl Gitterles erschienen

Claire, die resolute Oberländer Polizistin, löst den zweiten Fall aus der Feder von Karl Gitterle in der Bundeshauptstadt. Er lässt sie bei der Aufklärung einen wahren Parforceritt erleben.
Von Alois Pircher

Climate Engineering, eine Methode, den Klimawandel, wenn schon nicht zu stoppen, so doch verträglicher zu machen, wird von Wissenschaftlern weltweit betrieben. Wo viel Geld zu verdienen ist, ist auch das Verbrechen nicht fern. So wird die Tiroler Polizistin von ihrer Großmutter, der rüstigen Vorsitzenden einer Tarockrunde, nach Wien zitiert, um die älteren Damen bei der Aufklärung eines Mordes zu unterstützen. Auch ein Visionär aus einem Tiroler Alpental wird in die Vorkommnisse verstrickt. In die Toskana, nach Budapest, Innsbruck und zurück führt die Aufklärung des Falles die Kriminalistinnen, unterstützt vom Polizisten Korbinian. Doch mehr soll vom spannenden Plot wirklich nicht verraten werden.

ARCHITEKT – MALER – GRAFIKER – AUTOR. Vielfältig ist das künstlerische Spektrum Karl Gitterles. Schon in seiner Jugendzeit verdient er als Schriftsteller erste Sporen, aber erst jetzt will er seine Werke veröffentlichen. In seinem Brotberuf als Architekt versucht er, die Wünsche des Bauherrn genau zu ergründen und diese auch umzusetzen. Genauso akribisch konstruiert er seine Figuren und den Handlungsstrang der Geschichten. Das Schwierigste ist, eine Story zu finden, die einen Kriminalroman tragen kann, meint der Autor. Dann geht es relativ schnell, in vier, fünf Monaten ist die Geschichte dann geschrieben, auch wenn nur die Abendstunden und die Wochenenden zur Verfügung stehen, erklärt Gitterle. Auch soll neben der Erwerbsarbeit ja noch Zeit und Raum für eine weitere Leidenschaft, das Malen, Zeichnen und die Grafik bleiben.

RECHERCHEN UND LOKALKOLORIT. Leicht und schnell lässt sich das sorgfältig recherchierte Buch Gitterles lesen. Die Landschaften, die Reisen und die Abenteuer sind so einladend geschildert, man möchte sofort aufbrechen, um die Gegenden kennenzulernen oder wieder zu entdecken. An die durchgehende Kleinschreibung gewöhnt man sich schnell und sehnsüchtig wartet man schon auf das nächste Abenteuer der Polizistin Claire. Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten sind nicht geplant, aber vielleicht doch nicht zufällig. Der neue Roman „der schnee von morgen“ ist im Fachhandel und beim Autor, im Architektur-Atelier Gitterle in der Landecker Spenglergasse, um 19,90 Euro zu erwerben.
 
„der schnee von morgen“
Karl Gitterle an seinem Arbeitsplatz RS-Foto: Pircher
„der schnee von morgen“
Der Umschlag von „Schnee von Morgen“, Gitterles zweitem Krimi, stammt von DI Phillip Gitterle. RS-Foto: Pircher
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