Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Ein starkes Debüt

Judith Peintner stellt in der Rathausgalerie aus

Judith Peintner zeigt in der Rathausgalerie ihre „Vielfalt“. Tiere, Akte und Berge in kraftvollen Farben begeistern und bewegen.
19. September 2023 | von Von Helga-Maria Pircher
Ein starkes Debüt
Ohne Titel RS-Foto: Pircher
Von Helga-Maria Pircher

Vielfältig sind die Interessen von Judith Peintner, und immer taucht sie tief in ihre Hobbys ein, mit ihrem Körper, mit ihrem Geist, sagt ihr Vater Peter Peintner bei seiner Laudatio anlässlich der Vernissage in der Rathausgalerie. Sei es im Tanz – sie liebt lateinamerikanische Rhythmen – oder im Schauspiel: Judith Peintner schlüpft gerne in andere Charaktere, auch in ihrem geliebten Kampfsport oder auf ihrem Motorrad, immer geht sie ganz in ihrer Beschäftigung auf. Und genauso verhält es sich in ihrer Malerei, sie ist mit ihrer ganzen Leidenschaft eingetaucht, vielfältig sind ihre Techniken, vielfältig sind ihre Motive, aber nie vorhersehbar. Sie überrascht mit Farben und Linien, gerade dort, wo man es nicht erwartet, so der Laudator. Ihre Werke werden nicht geschaffen, sie entstehen.

ERSTE EINZELAUSSTELLUNG. Mit elf Jahren fing sie an zu malen und die Hingabe zur Malerei hat sie nie mehr verlassen. Von anderen Künstlern ließ sie sich immer wieder inspirieren, bei Margit Zangerle besuchte sie Malkurse, aber zu einer Einzelausstellung fühlte sie sich nie berufen. „Ich habe in meinen Werken nicht die Einzigartigkeit erkannt“, so Peintner, „erst als ich in meinen Bildern die Vielfalt, die auch mein Leben bestimmt, erkannte, war ich bereit für eine Einzelausstellung“, erklärt die Künstlerin. Peintners Bilder lassen sich in drei Werkgruppen einteilen: Tiere, Akte und Berge in kraftvollen Farben begeistern und bewegen den Betrachter. Man erkennt die Leidenschaft, aber auch das handwerkliche Können der Künstlerin. Ein starkes Debüt. Nicht unerwähnt sollte Peintners soziale Ader bleiben. Sie war maßgeblich für die Aktion „Kunst hilft“ tätig und spendet für die Krebshilfe Tirol zwei Werke, erzählte Florian Klotz (Obmann Tiroler Krebshilfe).

AUSSTELLUNG. So vielfältig die Ausdrucksfähigkeit der Künstlerin, so vielfältig ist auch der Anspruch der Rathausgalerie, verdeutlichte Kulturstadtrat Peter Vöhl. Ziel ist einerseits Künstlern, aber auch Sammlern und Architekten Platz zu bieten, anderseits will man dem Besucher des Rathauses Kunst vermitteln und Informationen bereithalten. Eine Win-win-Situation, so Vöhl. Bgm. Herbert Mayer zeigte sich über die vielen Vernissagenbesucher begeistert – man musste mit der Begrüßung und den Reden in den Sitzungssaal des Gemeinderats ausweichen – und zeigte sich von den ausgestellten Werken sichtlich begeistert. Die Bedeutung der Ausstellungen im Rathaus im Rahmen der Feiern des 100-Jahr-Jubiläums der Stadt kann man nicht hoch genug einschätzen, so der Bürgermeister. Die feierliche Eröffnung wurde von Florian Scheiber mit seiner Gitarre begleitet.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses bis Ende September zu besichtigen.
Ein starkes Debüt
Laudator und Vater der Künstlerin Peter Peintner, Bruder GR Michael Peintner, Judith Peintner, Bgm. Herbert Mayer, StR Doris Sailer, GR Monika Rotter und Kulturreferent StR Peter Vöhl (v. l.) RS-Foto: Pircher

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