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Landeck | Politik | 22. März 2021 | Von Herbert Tiefenbacher

Auf der Zielgeraden

Auf der Zielgeraden<br />
Der gemeindeübergreifende Schlachthof in Fließ wird vielen Bauern im Bezirk -Landeck für die Schlachtung ihrer Tiere weite Transportwege und auch Kosten -ersparen. RS-Foto: Tiefenbacher
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Schlachthof-Projekt: Wichtige Entscheidungen getroffen

Am vergangenen Mittwoch trafen die Projektpartner – jene 15 Gemeinden aus dem Bezirk Landeck, die ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Beteiligung an einem gemeindeübergreifenden Schlachthof signalisierten, – mehrheitlich zwei wichtige Entscheidungen für die Realisierung des Vorhabens.
Von Herbert Tiefenbacher

Ausgangspunkt des Projektes war eine Initiative der Modellregion Landeck. Nach einer längeren Vorbereitungsphase (Standortanalyse etc.) wurde im November 2020 das Konzept vorgelegt. Dieses sieht vor, dass die beteiligten Kommunen einen Gemeindeverband gründen, der diesen Schlachthof betreibt. Aufgrund einer Standortanalyse wurde vorgeschlagen, den bestehenden Schlachthof in Fließ/Alter Zoll zu erweitern. Letztlich entschieden sich 15 Gemeindeparlamente für eine Beteiligung am Schlachthofprojekt – fünf fassten den Grundsatzbeschluss allerdings unter Vorbehalt –, zum einen gab es Bedenken gegen den Standort, zum anderen Einwände gegen den Verteilungsschlüssel.

WICHTIGE ENTSCHEIDUNGEN. Vergangenen Mittwoch fand, wie berichtet, eine vorbereitende Sitzung zur Gründung des Gemeindeverbandes zur Errichtung und zum Betrieb eines gemeinde-übergreifenden Schlachthofes statt. Projektkoordinator Bernhard Pircher informierte in einer Aussendung, dass es eine breite Zustimmung zum Projekt gegeben hat und die zuletzt oft breit diskutierten Punkte wie Verteilungsschlüssel und Standortwahl mehrheitlich fixiert wurden. Es soll also wie ursprünglich vorgeschlagen der bestehende Schlachthof in Fließ erweitert werden. Und der vorgeschlagene Verteilungsschlüssel (er wurde nach Schlachtungs-, Viehstand-, Einwohner- und Nächtigungszahl festgelegt) wurde dahingehend abgeändert, dass jetzt der Viehstand stärker gewichtet wird.

AUF DER ZIELGERADEN. Pircher äußerte sich zufrieden mit dem Fortschritt: „Wir bewegen uns nun auf der Zielgeraden.“ Im weiteren Verlauf müssen laut Bgm. Hans-Peter Bock (Fließ) jene fünf Gemeinden, deren Grundsatzbeschluss unter Vorbehalt erfolgte, konkrete Beschlüsse fassen. Dann steht definitiv fest, welche Gemeinden sich tatsächlich beteiligen. Somit ist es möglich, den Entwurf einer endgültigen Satzung auszuarbeiten. Damit wurde der Leiter der Gemeindeaufsicht an der BH Landeck Andreas Walser beauftragt. Diese Satzung bedarf dann noch einer Absegnung durch den Gemeiderat der jeweiligen Mitgliedsgemeinde. „Dies wird noch bis Mitte April dauern, ehe dann zeitnah der Termin zur Gründungsversammlung des Gemeindeverbandes zum Projekt Schlachthof fixiert wird“, erklärte Projektkoordinator Bernhard Pircher.



 
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