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Landeck | So war es früher | 2. August 2022 | Daniel Haueis

So war es Früher … Ausgabe Landeck (31-22)

So war es Früher … Ausgabe Landeck (31-22)
Foto: Aus dem Jubiläumsmagazin, 150 Jahre Fluchthorn - Erstbesteiqung, 1861 – 2011, Seite 40“ (Magazin des Mathias Schmid Museums in Ischgl).
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Landeck Daniel Haueis
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So war es früher Heidelberger Hütte
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Zwei namhafte Künstler verewigten für die Nachwelt die erste Heidelberger Hütte. In Fimbas Talschluss wurde 1888/89 in außergewöhnlich schöner Lage am Fuße des majestätischen Fluchthorns (3399 m) die Heidelberger Hütte, die einzige Unterkunft des Deutschen Alpenvereins auf Schweizer Staatsgebiet, erbaut und am 19. August 1889 feierlich eröffnet.
Von 1879 bis um etwa 1900 verbrachte der in See geborene, in München ansässige Kunstmaler Mathias Schmid (1835–1923) oftmals den Sommerurlaub in seinem Heimattal Paznaun. In einem Nebenhaus des Ischgler Postgasthofs logierte er mit seiner Familie. Häufig unternahm der Meister Wanderungen ins romantische Fimba. Zahlreiche Skizzen und Bilder zeugen von seiner Verbundenheit zu diesem Hochtal. Im Jahre 1890 skizzierte er mit Bleistift die erste Heidelberger Hütte mit Zahnspitze und Fluchthorn bzw. Fluchthörnern.
Ein Zeitgenosse Schmids war der berühmte englische „Alpenmaler“ Edward Theodore Compton (geb. 1849 in London, gest. 1921 in München). Als aktiver Bergsteiger erwanderte und durchkletterte er die hochalpine Landschaft und stellte sie in Gemälden und Graphiken naturgetreu, mit fotografischer Präzision, in höchster Vollkommenheit dar. Im Jahre 1894 malte E. T. Compton auch die erste Heidelberger Hütte in sogenannter Grissaile Technik. (Man arbeitet von Weiß bis Schwarz mit reinen Graustufen ohne Farbpigmente.)

Fotos: Oben: Aus dem Jubiläumsmagazin, 150 Jahre Fluchthorn - Erstbesteiqung, 1861 – 2011, Seite 40“ (Magazin des Mathias Schmid Museums in Ischgl). Unten: Aus Erwin Cimarollis „Ischgl-Buch“, 1989, Seite 109.
Text: Josef Walser, Landeck, Juli 2022
So war es Früher … Ausgabe Landeck (31-22)
Foto: Aus Erwin Cimarollis „Ischgl-Buch“, 1989, Seite 109.
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