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Landeck | Wirtschaft | 15. Juni 2020 | 09:40 | Von Herbert Tiefenbacher

Es wird weiter gekämpft

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Geschäftsführer Armin Falkner informiert, dass die Oberländer Gletscherbahn AG vor das Bozner Verwaltungsgericht zieht. RS-Foto: Tiefenbacher
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Rekurs gegen Beschluss zum Projekt Langtaufers-Kaunertal

Jetzt ist es fix: Die Oberländer Gletscherbahn AG werden den ablehnenden Beschluss der Südtiroler Landesregierung zum skitechnischen Zusammenschlusses von Langtaufers und dem Kaunertaler Gletscher mit einem Rekurs anfechten.
Von Herbert Tiefenbacher

Vier turbulente Jahre liegen hinter der Region Reschenpass: Es war ein heftiges Tauziehen zwischen Gegnern und Befürwortern um den Bau dieses Anbindungsprojekts. Daraus entwickelte sich eine Debatte bis hin zum Streit – es kam sogar zu Anfeindungen. Die Gemeinde- und Landespolitik agierte nicht gerade geschickt und professionell. Durch einige Pannen verlief das Entscheidungsverfahren äußerst schleppend, was auch nicht für Beruhigung sorgte. Am 15. April dieses Jahres fiel die ungeduldig erwartet Entscheidung: Die Südtiroler Landesregierung lehnte die grenzüberschreitende Skiverbindung zwischen dem Kaunertal und dem Langtauferer Tal ab. Die Kritiker befürworteten die Entscheidung, die Befürworter zeigten sich über das Nein enttäuscht.

GUTE CHANCEN. Der Oberländer Gletscherbahn AG steht die Möglichkeit des Rekurses beim Verwaltungsgericht Bozen offen. Wird die Gletscherbahn diesen Weg auch beschreiten? Dr. Armin Falkner, Geschäftsführer der Oberländer Gletscherbahn AG und Obmann des TVB Tiroler Oberland, erklärte damals nach der Verkündung des Beschlusses: Man müsse die schriftliche Ausfertigung abwarten, dann werde man sich gemeinsam mit den Anwälten den Beschluss genau anschauen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen. Die RUNDSCHAU fragte bei Geschäftsführer Falkner nach, ob man sich bei der Gletscherbahn diesbezüglich schon entschieden hat. Falkner dazu: „Ja, wir werden einen Rekurs erheben. Unsere beiden Rechtsanwälte sehen gute Chancen, dass diesem in der zweiten Instanz stattgegeben wird. Sie sind gerade dabei, diesen vorzubereiten.“

PROJEKT. Geplant sind zwei Kabinenbahnen, die die Gäste von Melag im Langtauferer Tal auf das 3100 Meter hohe Karlesjoch (Kaunertaler Gletscher) bringen sollen. Die Bergstation würde sich auf italienischer Seite in unmittelbarer Nähe zur Karlesjoch-Bergstation des Kaunertaler Gletschers befinden. Gerechnet wird mit Gesamtkosten von 22,4 Millionen Euro. Als Hauptinvestor konnte Hans Rubatscher, Chef der Pitztaler- und Kaunertaler Gletscherbahnen, ins Boot geholt werden.
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