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Landeck | Wirtschaft | 24. Jänner 2023 | Von Attila Haidegger

Zuversichtlich in die Zukunft

Zuversichtlich in die Zukunft
Mitglieder der Talkesselmarketing-Steuerungsgruppe: Otmar Ladner, Michael Gitterle, Markus Müller, Mathias Weinseisen, Konrad Geiger und Bgm. Herbert Mayer (v.l.) RS-Foto: Haidegger
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Landeck  Von Attila Haidegger
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Talkesselmarketing
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Rückblick und Vorschau des Talkesselmarketings in der Region Landeck

Talkesselmanager Florian Schweiger blickte am 18. Jänner vor rund 100 Interessierten, Kooperateuren und Vertretern der heimischen Wirtschaft auf ein Jahr Talkesselmarketing zurück und gewährte Einblicke in die zukünftigen Vorhaben und Projekte.
Von Attila Haidegger

Die Steuerungsgruppe des Talkesselmarketings – bestehend aus dem Landecker Bgm. Herbert Mayer, TVB-TirolWest-Obmann Konrad Geiger, Leistungsgemeinschaftsobmann Mathias Weinseisen, Markus Müller und WK-Bezirksstellenobmann Michael Gitterle – entstand bereits 2020, damals wurden Konzepte und Ideen ausgearbeitet und der Entschluss gefasst, einen Mitarbeiter einzustellen, der die Umsetzung der ausgearbeiteten Projekte sowohl betreut und beaufsichtigt als auch neue Ideen einbringt. Eine GmbH wurde gegründet, ab Anfang Mai letzten Jahres wurde dann – nach einem relativ kurzen Auftritt von Andrea Steiner – Florian Schweiger mit der Aufgabe des „Talkesselmanagers“ betreut.

RÜCKBLICK 2022. Das letzte Jahr war geprägt von zahlreichen Veranstaltungen, Events, Flohmärkten und Ausstellungen, wie etwa dem „Wochentoaler“, der Einkaufsnacht, dem Vespa-Treffen oder zuletzt dem „Adventhuangart“, die bei der Bevölkerung und unter den anwesenden Gästen viel Zuspruch fanden. „Flo, für das kannst du dir auf die Schultern klopfen“, so TVB-TirolWest-GF Simone Zangerl. Schweiger erfreute das Lob zwar, er betonte aber gleichzeitig, dass Veranstaltungen zwar schön und gut sind, „aber auch gleich wieder vorbei“. Die eigentlichen Krisen und Herausforderungen unserer Zeit sollen deshalb erkannt und mit Zuversicht angegangen werden, so Schweiger. Er betonte auch, dass er stets für Neues offen sei und zusätzliche Akteure sowie Kooperateure für die gemeinsame Reise „Landeck 2032“ suche, die sich effektiv für die Aufwertung der Region einsetzen würden.

VORSCHAU 2023. Die Agenda für das laufende Jahr ist recht üppig. Zu den bereits etablierten Veranstaltungen soll einiges hinzukommen: ein Talkessellauf, ein monatlicher Flohmarkt, Pop-Up-Läden in der Malser Straße 44, die Bewerbung der Talkessel-Gemeinden als Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!), Möblierung und Umgestaltung der Malser Straße sowie die Implementierung des analogen Wirtschaftsraumes Landeck in die digitale Welt und vieles mehr. Die ­Liste ist also lang, deshalb möchte das Talkesselmarketing in seinem Appell die Bevölkerung dazu motivieren, die bestehenden Angebote anzunehmen, mitzumachen und sich zuständig für die Stadt und Region zu sehen. Alleine könne eine Stadtgemeinde die Umbrüche in der Gesellschaft und Wirtschaft nicht stemmen, gemeinsam sei jedoch keine Hürde zu hoch.

LEERSTÄNDE UND KOMPENSATION. Das Thema Leerstände kam an dem Abend des Öfteren zur Sprache, auch hier wurden einige Lösungsansätze vorgetragen. So sollen die Leerstände als Möglichkeitsräume gesehen werden, in denen unterschiedliche Unternehmensmodelle ausprobiert werden können, die in Folge die Branchenvielfalt gewährleisten sollen. Gleichzeitig sollen die Vermieter aber auch auf motivierende – sprich preislich attraktivere – Mietmodelle setzen. So sollen Anreize für Wirtschaftstreibende geschaffen werden, um sich dauerhaft in der Region Landeck anzusiedeln. Bgm. Herbert Mayer nützte die Gelegenheit und informierte über eine Studie zu den Leerständen in Landeck, die Mitte der 1980er-Jahre in Auftrag gegeben worden ist. Knapp 40 Jahre später sei der Unterschied nur marginal, kein Grund zur Panik also. Weiters werde die bereits vor Beginn der Bauarbeiten an der Schlossgalerie angedachte Kompensation – vor allem der Wirtschaftsraum Landeck wurde durch den länger als gedachten Bau der Schlossgalerie benachteiligt – in Zukunft projektbezogen beim Land Tirol eingereicht. „Die Unterstützung läuft auf Projektbasis. Wir haben dafür ungefähr 20 Projekte ins Auge gefasst“, so Florian Schweiger abschließend.
Zuversichtlich in die Zukunft
Talkesselmanager Florian Schweiger appellierte, gemeinsam die Reise „Landeck 2032“ zu bestreiten. RS-Foto: Haidegger
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