Lawinenschauübung

Sondieren des Lawinenkegels nach Abschluss der LVS und Spürhundesuche. Foto: Doucha

Bergrettung Nesselwängle-Grän zeigte Ablauf der Rettungskette

Ziel der Übung am Samstag, dem 23. März, war es, auf der Krinnenalpe in Nesselwängle den Ablauf der Rettungskette, beziehungsweise das Zusammenspiel zwischen Leitstelle Tirol, Bergrettung, Flugrettung und Lawinenhundestaffel zu trainieren und den Zuschauern zu veranschaulichen.

Annahme war eine frisch abgegangene Lawine mit vermutlich drei verschütteten Personen. Der Alarmierung über die Leitstelle Tirol folgten 19 Bergretter der Ortsstelle Nesselwängle-Grän und drei zusätzliche Suchhunde aus dem Bezirk Reutte. Aufgrund des ausgezeichneten Freizeitwetters konnte sich die ARA Flugrettung RK2 nicht freispielen, um an der Übung teilzunehmen, nach mehrmaliger Verschiebung erfolgte die Übung nach Plan B und der Transport der Bergretter nicht per Hubschrauber, sondern mit der Bergbahn und dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung. Die Suche nach den Verschütteten erfolgte mit Suchhunden und LVS Geräten, die von Einsatzleiter Mario Schädle koordiniert wurden. Anschließend sondierten die Bergretter den Unglücksort mittels Lawinensonden, um sicher zu gehen, dass keine verschüttete Person übersehen wird. Die Übung konnte leider nur teilweise erfolgreich abgeschlossen werden, da eben das Zusammenspiel mit der Flugrettung nicht geprobt werden konnte. Nach Abschluss der Lawinenschauübung flogen dann doch noch die Flugretter der ARA Flugrettung RK2 ein, um den Ablauf einer Personenbergung mittels Winde zu demonstrieren.
Die Hauptorganisation der bestens vorbereiteten Großübung wurde von Manuel Haff, Wilfrid Ried und Martin Rief, Hüttenwirt der Krinnenalpe, geleistet. Unterstützt wurde die Übung von der Außerferner Hundestaffel, der ARA Flugrettung RK2, der Liftgesellschaft Nesselwängle, dem Fotografen Dominik Doucha sowie den Übungsopfern Verena, Gabi und Anton.