Porr schafft in Kematen 150 Arbeitsplätze

Das neue Betriebsgebäude des Baukonzerns PORR entsteht zwischen der ÖBB-Westbahnstrecke und der A 12. Von hier aus werden vor allem Baustellen in Tirol und Vorarlberg versorgt. RS-Foto: Schnöll

Bauarbeiten im Technologiepark gestartet – Baustart im Frühjahr auch im angrenzenden Marsoner-Gewerbepark

Der Baukonzern Porr betreibt seit fast 17 Jahren eine Niederlassung in Kematen. Nur wenige hundert Meter davon entfernt wird nun im Technologiepark ein neues Betriebsgebäude errichtet. 150 neue Arbeitsplätze werden damit geschaffen. Bis 2020 sollen im Technologiepark der Gemeinde und im angrenzenden Gewerbegebiet der Investorenfamilie Marsoner an die 500 neue Arbeitsstellen entstehen. 

In dem Gebäude auf dem 12.000 Quadratmeter großen Areal im Technologiepark Kematen bringt der Baukonzern Porr die firmeneigene Abdichterei, Schlosserei und Zimmerei sowie den Spezialtiefbau und die Frästechnik unter. Rund sieben Millionen Euro werden von der Baufirma in das Projekt investiert. „Die Abdichterei und Spengelerei werden nicht nur auf unseren Baustellen in Tirol und Vorarlberg eingesetzt, wir werden die beiden Konzernbetriebe auch auf dem Fremdmarkt anbieten“, schildert Porr-Direktor Michael Pichler. Neben dem ausgezeichneten Einvernehmen mit der Gemeinde sei bei der Wahl für den neuen Standort auch die optimale verkehrstechnische Anbindung zur Autobahn A 12, Bahn und zum Flughafen Innsbruck ausschlaggebend gewesen. „Es gibt ein klares Bekenntnis zum Standort Kematen. Für die Betriebserweiterung nehmen wir viel Geld in die Hand“, so Pichler.

500 NEUE ARBEITSPLÄTZE. Mit der Ansiedlung des Baukonzerns im Technologiepark ist erst der erste Schritt gesetzt. Heuer sollen sich dort noch weitere namhafte Unternehmen niederlassen. Auf einem Areal auf den angrenzenden Marsonergründen sollen nach den Plänen der Inzinger  „Baupuls GmbH“ unter anderem eine Hotelanlage (Seminarhotel, Gastronomiebetrieb), ein Büro- und Verwealtungsgebäude  sowie Lager- und Logistikhallen entstehen. Die Bauverhandlung hat bereits stattgefunden, Baubeginn könnte heuer im Frühjahr sein. „Bis spätestens 2021 werden im Technologiepark und im Gewerbegebiet der Familie Marsoner rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Investitionen in die beiden Gewerbegebiete erhöhen auch die Lebensqualität in Kematen“, sagt Bürgermeister Rudolf Häusler.

Kematens Bürgermeister Rudolf Häusler (l.) freut sich mit PORR-Direktor Michael Pichler über den ersten gesetzten Schritt im Technologiepark. RS-Foto: Schnöll