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Reutte | Chronik | 5. Juli 2021 | Sabine Schretter

Armin Walch einstimmig zum REA-Obmann gewählt

Armin Walch einstimmig zum REA-Obmann gewählt
Obmann Armin Walch, GF Ursula Euler und Kassier Alexander Trs (v.l.) freuen sich auf die kommenden Herausforderungen. Foto: REA
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Regionalentwicklung Außerfern (REA) Armin Walch REA-Obmann
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Bis ein neuer Regionalmanager gefunden ist, wird bei der Regionalentwicklung Außerfern nahtlos weitergearbeitet

Mit seiner Wahl zum Bürgermeister von Reutte schied Günter Salchner als Geschäftsführer aus dem Team der Regionalentwicklung Außerfern aus. Personalrochaden folgten. Kontinuität und ein gewissenhaftes Weiterarbeiten stehe im Fokus, sagen die einen. Unverständnis darüber, einem kompetenten Team dies zu verweigern, äußern die anderen.
Von Sabine Schretter.
Jetzt sind fürs Erste die Weichen neu gestellt, der gute Ruf der REA gewahrt – alles zum Wohle des Außerferns.

Einstimmig.
Armin Walch war bereits Mitglied des Proponententeams bei der Gründung der Eigenständigen Regionalentwicklung Außerfern (ERA) im Jahr 1995. Seit 2001 gehört er dem REA Vorstand als Obmann Stellvertreter an. Genau deshalb war es ihm in der jetzigen Situation so wichtig, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nahtlos fortsetzen zu können. Nach einstimmigem Beschluss des REA Vorstands nahm Walch die Wahl zum interimistischen Obmann an. Er leitete umgehend die Ausschreibung für einen Regionalmanager, mit der Option auf Geschäftsführung nach zwölf Monaten, ein. Für Walch ist es ein großes Anliegen, dass die gute Arbeit des Vereins sowie der über Tirol hinausgehende gute Ruf von REA erhalten bleiben. Deshalb hat er sich bereit erklärt, dem Verein bis zur nächsten Vorstandssitzung und Anstellung eines Regionalmanagers als Obmann zur Verfügung zu stehen. Er möchte aber aus Zeitgründen dann wieder als Obmann-Stellvertreter in die zweite Reihe wechseln. Vom Vorstand ist ein neuer Obmann zu wählen. Gleichzeitig bestätigte der Vorstand, dass Ursula Euler ca. ein Jahr bis zu ihrem Wechsel in den Ruhestand die Geschäftsführung des Vereins übernimmt. „Es ist mir sehr wichtig, dass alle Projektträger und Stakeholder wissen, dass die operative Arbeit in der Geschäftsstelle nahtlos weitergeht“, so Euler. Die Herausforderungen in den nächsten Monaten sind groß. Es muss die lokale Entwicklungsstrategie für die neue Förderperiode fortgeschrieben werden, zudem hat sich die Frist für die Abgabe um zwei Monate verkürzt. Parallel dazu müssen alle laufenden Projekte sauber abgeschlossen und neue Projekte vorbereitet werden. Euler freut sich schon auf  jemand Neuen im Kollegium, dem sie ihr Wissen weitergeben kann und der sie bei den Herausforderungen tatkräftig unterstützt. „Die möglichen Budgetkürzungen bei Leader in der kommenden Förderperiode müssen bereits jetzt bei allen Entscheidungen mitberücksichtigt werden“, weiß Alexander Trs, Kassier des Vereins. Zudem endet 2025 das aktuelle Regionalwirtschaftliche Programm für die Naturparkregion Lechtal-Reutte. Obmann Walch ergänzt, dass sich die politischen Vertreter doch bitte um ein Folgeprogramm bemühen sollten, um das hohe Entwicklungs- und Betreuungsniveau im Lechtal und im gesamten Bezirk aufrechterhalten zu können. Seit 2015 haben die Mitarbeiter der Geschäftsstelle 255 Projekte in den unterschiedlichsten Förderprogrammen begleitet. Damit wurden 79,4 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst und  22,3 Millionen Euro an Förderungen in die Region geholt. Armin Walch, Alexander Trs und Ursula Euler erinnern nochmals an die laufende Stellenausschreibung für einen Regionalmanager mit der Option auf Geschäftsführung und freuen sich auf viele Bewerbungen für diese spannende und sinnstiftende Tätigkeit zum Wohle für das Außerfern.

Nicht zufrieden.
Ganz sicher nicht einverstanden mit der aktuellen Konstellation ist die SPÖ, im Bezirk Reutte angeführt von BR Stefan Zaggl. Für ihn war und ist Günter Salchner der, der „eine eindeutige Legitimation für die Obmannschaft besitzt“. Doch scheinbar zählten Fachwissen und Kompetenz nicht. Die SPÖ sieht hier Parteiinteressen vor die Interessen der Region und der Bevölkerung gestellt – all das vor dem Hintergrund einer nahenden Gemeinderatswahl.
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