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Ein Jahr im Zeichen der Pandemie

Regionalentwicklung Außerfern (REA) zog Bilanz. Verbreiterung der Quellmärkte im Fokus

Kürzlich trafen sich die Mitglieder der Regionalentwicklung Außerfern im Salzstadel auf der Burgenwelt Ehrenberg zur diesjährigen Generalversammlung. Aufgrund der Covid-19-Beschränkungen konnten die Mitglieder auch online teilnehmen. Die überwiegende Mehrheit entschied sich für Maske, Desinfektionsmittel und Abstand.
10. Mai 2021 | von Sabine Schretter
Ein Jahr im Zeichen der Pandemie
Zogen Resümee über ein arbeitsreiches Vereinsjahr 2020 im Zeichen von Corona: REA-Obmann Alois Oberer, Obmann-Stv. Armin Walch und Geschäftsführer Günter Salchner (v.l.). Foto: REA
Von Sabine Schretter.
REA-Obmann Alois Oberer gab zunächst einen Überblick über die aktuellen Vorhaben. In Summe unterstützte REA im Jahr 2020 die Entwicklung von 33 neuen Projekten mit einem  Investitionsvolumen von  12,7 Mio. Euro.  Hierfür wurden 3,1 Mio. Euro an Förderungen bewilligt. Seit Beginn der aktuellen Programmperiode im Jahr 2015 liefen 255 Projekte mit einer Investitionssumme von 79,4 Mio. Euro über die REA-Schreibtische. Das gesamte Fördervolumen beläuft sich auf 22,3 Mio. Euro.

Coronajahr.
Für Regionalmanager Günter Salchner stand das abgelaufene Vereinsjahr ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie. Nachdem im April letzten Jahres noch nicht feststand, ob auch deutsche Gäste ins Außerfern kommen können, galt es, Wege der Schadensbegrenzung zu finden. Er rief zusammen mit den vier Außerferner Tourismusverbänden eine Kampagne zur Ankurbelung des Inlandstourismus ins Leben. Den Schwerpunkt bildete ein intensives Online-Marketing über die gemeinsame Plattform www.allesausserfern.at. „Der Anteil österreichischer Gäste in den Außerferner Destinationen ist sehr gering. Finden diese dann doch den Weg über den Fernpass, sind viele begeistert. Auch wenn die Abhängigkeit vom deutschen Markt bestehen bleibt, eine gewisse Verbreiterung der Quellmärkte ist ein Gebot der Stunde“, resümiert Salchner. Neben der Arbeit auf Regionsebene unterstützte REA die heimischen Unternehmen bei der Beantragung von Covid-19-Investitionsprämien. Alle 47 Förderanträge wurden mittlerweile bewilligt.

Grenzüberschreitend.
inen weiteren großen Schwerpunkt bildete die Entwicklung von grenzüberschreitenden Projekten zwischen dem Tannheimer Tal und Bad Hindelang bzw. Pfronten. Dabei geht es um die Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur und der Besucherlenkung in den Schutzgebieten sowie um eine Verbesserung des grenzüberschreitenden öffentlichen Personennahverkehrs. Die Umsetzung dieser Projekte erfolgt im Jahr 2021. Das aktuelle Jahr steht auch ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die kommende EU-Förderperiode. „Damit auch zukünftig ausreichend Fördermittel ins Außerfern fließen, müssen wir wieder eine regionale Entwicklungsstrategie erstellen. Hierfür braucht es viel Erfahrung und Know-how“, hält Oberer fest. Abschließend bedankte sich Oberer bei Regionalmanager Günter Salchner und seinem Team für die hervorragende Arbeit. Nachdem Salchner mit Ende Mai die Geschäftsführung niederlegt und als neuer Bürgermeister der Marktgemeinde Reutte dann dem REA-Vorstand angehören wird, gilt es nun, die Weichen für die Nachfolge zu stellen. Mit dieser Frage wird sich der Vorstand in seiner nächsten Sitzung auseinandersetzen. Oberer wünscht sich jedenfalls eine parteipolitisch unbeeinflusste Lösung im Sinne der gesamten Region Außerfern.

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