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Reutte | Chronik | 1. März 2021 | Magdalena Winkler

Hineingeschnuppert

Colin zeigte während der Schnupperwoche volle Konzentration. Fotos: Heinz Schärmer
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Polytechnische Schule Lechtal Schnuppertage Berufspraktische Tage
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Berufspraktische Tage an der PTS Lechtal

Die Vorbereitung auf den Einstieg in die Berufsausbildung ist eine der zentralen Säulen an der Polytechnischen Schule Lechtal in Elbigenalp. Bereits zum zweiten Mal hatten die Schülerinnen und Schüler der PTS in diesem Jahr die Möglichkeit, in einen Lehrberuf „hineinzuschnuppern“.
Von Magdalena Winkler.
Am Montag nach den Semesterferien kehrt allmählich wieder Leben in die Gänge des Schulgebäudes inmitten von Elbigenalp ein, in dem Mittelschule und Polytechnische Schule untergebracht sind. Nach der Zeit des Distance-Learnings sind zumindest die Hälfte der Schülerinnen und Schüler – auf Abstand und mit Masken – wieder in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Lediglich in den Klassenzimmern der Polytechnischen Schule ist es noch ruhig. Die Schüler absolvieren ihre berufspraktischen Tage außerhalb.
Praxisluft.Diese finden am Schulstandort in der Regel zwei Mal pro Schuljahr statt. So haben die Schüler die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Lehrberufe oder Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Die Wahl, in welchem Betrieb Praxisluft „geschnuppert“ wird, treffen die Schüler selbst. Dazu gehört auch, selbstständig beim jeweiligen Betrieb anzufragen und eine entsprechende Vereinbarung für eine „Schnupperwoche“ zu treffen. Unterstützt werden sie dabei von Klassenvorstand Heinz Schärmer und den Lehrerinnen und Lehrern an der PTS. 
Schnuppern.Ihre berufs-praktischen Tage verbrachten die Jugendlichen in verschiedensten Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben. Die Schlüsse, die sie nach Abschluss der Woche im jeweiligen Betrieb ziehen konnten, sind äußerst positiv. In Form von kurzen Postings tauschen sich die Schüler auf der digitalen Lernplattform der Klasse über ihre Eindrücke aus. Einig waren sich alle über die Wichtigkeit, einzelne Berufe in der Praxis kennenzulernen. „Ich bin der Meinung, dass die Schnupperwochen für uns Schüler sehr sinnvoll sind, damit wir uns unter dem Beruf auch was vorstellen können, wie die Arbeit abläuft und was man da eigentlich machen muss“, meint etwa Dominic, der den Beruf des Installateurs näher kennenlernte. Ebenso arbeitete sein Mitschüler Lukas in einem Installateur-Betrieb mit, was ihn letztlich auch in der Entscheidung bestärkte, diesen Beruf ergreifen zu wollen. Auch Julian, dessen Traumberuf Mechaniker ist, sieht sich nach einer Woche in einer KfZ-Werkstätte darin bestätigt. Jakob und Jana zeigen sich dankbar angesichts der Unterstützung, die sie vonseiten der Arbeitskollegen in ihren Betrieben erfahren haben. 

Begeisterung entwickeln.
Dass die berufspraktischen Tage auch im Sommersemester in gewohnter Weise stattfinden konnten, war aufgrund der Pandemiesituation lange Zeit unklar. „Schade ist, dass es derzeit für niemanden möglich ist, einen Tourismusberuf näher kennenzulernen“, so Klassenvorstand Heinz Schärmer. Dennoch ist er erleichtert darüber, dass die Schüler trotz der aktuell schwierigen Lage eine weitere Schnupperwoche absolvieren konnten. „Ein großer Dank geht hier natürlich an alle Betriebe.“ Besonders freut ihn, wenn seine Schützlinge ihre Begeisterung für einen Beruf entdecken und auch einen gewissen Ehrgeiz entwickeln. „Mir ist es wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen“, meint etwa einer der Schüler nach seiner Zeit bei einem Elektrotechniker, „deswegen habe ich mein Bestes gegeben und bin hoffentlich positiv aufgefallen. Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, in einen Beruf hineinzuschnuppern.“
 
Hineingeschnuppert
Jana hatte sichtlich Spaß bei der Arbeit.
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