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Reutte | Chronik | 30. Juli 2019 | Sabine Schretter

Petri Heil!

Obmann Heimo Faubel (l.) hilft dem Nachwuchsfischer bei der Landung beim Kinderpreisfischen.
Stolz wird der Fang beim Kinderpreisfischen begutachtet. Fotos: Achim Meurer
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Reutte Sabine Schretter
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40 Jahre Fischereiverein Tannheimer Tal


Am Sonntag, dem 14. Juli, feierte der Fischereiverein Tannheimer Tal ein besonderes Fest, denn fast auf den Tag genau vor 40 Jahren wurde dieser Verein gegründet. Das Jubiläum wurde im kleinen Rahmen am Greither Weiher bei Musik und einem Kinderpreisfischen gefeiert.

Gegründet wurde der Verein am 12. Juni 1979 im Gasthof „Goldenes Kreuz“ in Tannheim. Treibende Kraft und erster Obmann war damals Wolfgang Scheiber. Eine alte Bauhütte, die schon einige Jahre als Gründungshütte am Füssener Jöchle und danach bei der heutigen Hubertushütte am Neunerköpfle stand, diente als Vereinshütte. Ein sumpfiger Bachlauf beim heutigen Greither Weiher wurde ausgebaggert und zum Weiher umfunktioniert. Somit konnte das Revier an der Tannheimer Ache bewirtschaftet werden.
Unter der Obmannschaft von Andreas Koch wurde dann begonnen, die Vils und die Gräner Ache nicht mehr mit Zuchtfischen zu besetzen, sondern die ursprünglichen Laichplätze der Bachforellen in den Seitenarmen zu fördern, um die natürliche Aufzucht wieder in den Hauptlauf zurückführen zu können. Diesen überaus gesunden und umfangreichen Forellenbesatz sieht Obmann Heimo Faubel als schöne Bestätigung dafür, dass der damals durch Andreas Koch eingeschlagene Weg der richtige war.
Heute bewirtschaftet der Verein mit seinen zurzeit 41 Mitgliedern (davon sechs Jungfischer) neben dem Greither Weiher noch die Reviere Vilsalpsee, Gräner Ache, Tannheimer Ache und das Fischwasser Zöblen. Alle Reviere sind auch für die Bevölkerung zugänglich, was im Bezirk Reutte nicht selbstverständlich ist, da viele Reviere in privaten Händen sind. Diese Tatsache hob der Vizebürgermeister von Tannheim, Harald Kleiner, bei seinen Grußworten auch lobend hervor.
Nachwuchs.

Stolz wird der Fang beim Kinderpreisfischen begutachtet. Fotos: Achim Meurer


Abgerundet wurde der Festtag mit einem Kinderpreisfischen, um unserem jugendlichen Nachwuchs schon in jungen Jahren die Freuden des Fischens zu vermitteln. Zusätzlich vereinbarte die Generalversammlung speziell für unsere Jungfischer besondere Konditionen, um die Jugend zu fördern. Somit zahlen Jungfischer bis zum Erwerb der Fischereiunterweisung keinen Mitgliedsbeitrag und danach bis zum 18. Lebensjahr den halben Mitgliedsbeitrag (75 Euro). Dieser Mitgliedsbeitrag wird dann angespart für die einmalige Aufnahmegebühr von 500 Euro, die mit der Volljährigkeit fällig wird.
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