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Reutte | Chronik | 21. November 2022 | Von Johannes Pirchner

Tag der offenen Tür am Ingenieurkolleg-Reutte

Anna Hauser und Benjamin Arzl (v.l.) beim praxisnahen Unterricht am IKA. RS-Foto: Pirchner
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Reutte  Von Johannes Pirchner
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Praxisnahe Fachkenntnis für die heimischen Unternehmen

Junge Menschen optimal auf die Herausforderungen der heimischen Wirtschaft vorbereiten, lebenslange Weiterbildung und neuste technische Ausbildungsinnovationen präsentieren. All dies bot der Tag der offenen Tür am IKA-Reutte. Für Direktor Mag. Franz Pohler stehen vor allem eine praxisnahe Ausbildung, neue Ausbildungsfelder und die Kooperation mit der heimischen Wirtschaft im Fokus.
Von Johannes Pirchner

Was ist das IKA? Das IKA-Reutte bietet als Kolleg und als Aufbaulehrgang für Automatisierungstechnik und Digitalisierung eine innovative technische Ausbildung bzw. Weiterbildung an. In vier bzw. fünf Semestern können die Absolventen und Absolventinnen in Vollzeit oder berufsbegleitend die Reifeprüfung erlangen. Nach bestandener Reifeprüfung und dreijähriger Praxis kann weiters der Ing.-Titel beantragt werden. Das Ausbildungsangebot am IKA richtet sich an ausgelernte Facharbeiter, Maturanten und Fachschüler und -schülerinnen. Die Schüler des IKA erwerben breite Fachkenntnis über Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik. Weiters erlernen sie angewandtes praxisnahes Spezialwissen in Automatisierungstechnik, Digitalisierung, Robotik und Informationstechnologie, ebenso fundierte Grundlagen in allgemeinbildenden Fächern.

Praxisnahe Ausbildung. Am vergangenen Freitag lud das IKA zu einem Tag der offenen Tür. Hierbei herrschte reger Andrang. Schulklassen, Technikbegeisterte, mögliche zukünftige Schüler und Schülerinnen, Wirtschaftstreibende und ehemalige Absolventen waren unter den Besuchern. Die Schülerinnen und Schüler des Kollegs hatten zur besseren Veranschaulichung verschiedene Stationen errichtet. So wurden etwa die Programmierung und ein anschließender 3D-Druck vorgeführt, Einblicke in die Robotik demonstriert und Dampfmaschinen konstruiert. Hierbei müssen die Schüler diese nach Plänen selbstständig konstruieren. Weiters wurden grundlegende Einblicke in die Elektrotechnik und Informationstechnologie vorgestellt und den Interessierten das Übungslabor präsentiert.

IKA ist ein Gewinn für die Region. Von Direktor Mag. Franz Pohler und Kolleg Lehrer Niels Torgau wurden spannende Einblicke in den Lehrplan gewährt. Neben der hochwertigen technischen Ausbildung ist den Lehrenden besonders die Vermittlung von praxisnahen Abläufen wichtig. „So werden beispielsweise jeweils Teams in der Klasse gebildet und alle Teams bekommen dann den gleichen Arbeitsauftrag. Am Ende müssen die Teams dann ihren Lösungsvorschlag präsentieren. Dies bringt eine besondere Dynamik in den Prozess und so können praxisnahe Projektlösungen simuliert werden. Auch der Challenge-Gedanke ist hier wichtig“, betont Direktor Pohler. Für Pohler und Torgau steht der praktische Projektlösungsgedanke im Vordergrund. „Die Firmen brauchen vor allem Fachkräfte mit einer praxisnahen Ausbildung und Fachkräfte mit Problemlösungsskills, und dies vermitteln wir ihnen durch verschiedene Aufgaben und Übungen“, so Torgau. Ebenso steht das IKA im ständigen Austausch mit heimischen Firmen, um neue Schwerpunkte in der Ausbildung zu evaluieren. Nicht zuletzt werden nicht wenige Abschlussarbeiten in Außerferner Firmen zu aktuellen Projekten verfasst. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das IKA ein Win-Win für Region, Betriebe und Absolventen ist.
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