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Reutte | So war es früher | 20. Juli 2022 | Werner Friedle

So war es früher - Ausgabe Reutte (KW29/22)

So war es früher - Ausgabe Reutte (KW29/22)
Häselgehr (Unterhöf bzw. Unterhöfen) vor Jahrzehnten.
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Die Ansicht führt zum Ortsteil Unterhöf (viel früher Unterhöfen) – einem von damals zwölf Ortsteilen (das Ebele als 13. kam erst später dazu) der Gemeinde Häselgehr im mittleren Lechtal – meiner Geburtsgemeinde, dort war ich zwölf Jahre VL und Gemeindechronist). Nun aber! In der Stadt würde man es Innenstadt nennen, denn es steht die Pfarrkirche St. Martin neben Widum, Friedhof, Leichenkapelle und Kriegerdenkmal. In der Nähe das Frühmesswidum, Haus zwischen (hinter) den beiden Bauten, in dem bis 1969 das Gendarmeriepostenkommando seinen Dienst versah – aus eigenem Miterleben mancher Einsatz weger`m „Kluasteregg“ (Kurve bei der VS vor allem im Winter krachte es manchmal), auch noch miterlebt den Gemeindekotter (Nächtigungen eines Trinkers). Ein Gendarm mit Familie bezog eine Wohnung, heute ist das Haus im Privatbesitz. Im Bild die VS mit den damaligen zwei Wohnungen für die Barmherzigen Schwestern (ich wurde noch von Schwester Emmerika Stark unterrichtet) und für eine Lehrperson. Daneben die Schmiedewerkstatt der Familie Johann Pohler mit Söhnen Josef (Pepi) und Hansl von 1975–1995 mit Wagenschmiede (1956–1989) und Eisenhandlung (Schild) vom kleinsten Nagel bis zu Werkzeugen aller Art und Haushaltswaren. Das Haus (nicht auf dem Bild) möchte ich erwähnen – das „Hoamhaus“ unseres Altdekans Msgr. Ernst Pohler. Weiters zwei Gemischtwarenhandlungen (Pohler und „Ewoldes“ = Friedle) und der Gasthof „Sonne“ mit Kegelbahn. Bis 1974 befand sich das Gemeindeamt hinter der „Sonne“. Freilich war auch die Landwirtschaft mit Milchkühen und eine Futtermittelablage im Unterhöf. Für uns viele Buben im Viertel die Au zum Spielen, aber auch das „Brunnwasser“ – ein immerwährender Anziehungspunkt. Vieles ist auch beschrieben in der Häselgehr-Chronik von Werner Kohler.
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