Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Reutte | Sport | 2. November 2020 | Albert Unterpirker/Alexander Schwarzl

FC Schretter Vils geht mit Niederlage in die Winterpause

FC Schretter Vils geht mit Niederlage in die Winterpause
Aleks Matic: „Reutte ist für mich ein großes Geschenk.“ RS-Foto: Unterpirker
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Matic: „Träumen können wir ja“ – Reutte lässt auch Thaur alt aussehen

Reutte ist mit Trainer Aleks Matic auf dem besten Weg, im Frühjahr ganz vorne mitzumischen. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist wohl ein Tiefstapler. Im Übrigen ist es ganz einfach: Ein Licht, das hell scheint, darf nicht unter den Scheffel gestellt werden. Schon gar nicht nach dem achten Sieg in neun Spielen.
Von Albert Unterpirker.
SV Thaur – SV Reutte, 3:5 (2:2).
Tore für Reutte: S. Slomic (13., 36.), O, Kocak (71.), B. Demirel (76.), O. Weber (95.). Vorsichtige Anfrage der RUNDSCHAU nach dem 5:3-Sieg in Thaur, dem achten Sieg in neun Spielen (bei einem Remis) unter seinen Fittichen: Hey, Aleks, wie geht`s? „Brauchst mich nicht fragen, kannst schreiben: Dschingis Khan und seine Krieger vom Außerfern erobern den Wilden Westen!“ Aha, so schaut’s aus. Rückblende: „Das Spiel war brutal, ich war herzinfarktgefährdet“, blickt der Reutte-Trainer auf das Spiel in Thaur zurück. „Meine Mannschaft war schon unter der Palme, war nicht immer bei der Sache – aber dann klappte es doch noch mit der Führung. Wir haben 60 Minuten nicht auf unserem Niveau gespielt, aber in der letzten halben Stunde haben meine mongolischen Außerferner Krieger Schluss mit lustig gemacht. Die Jungs haben dann gebissen und gearbeitet – und verdient gewonnen.“ Nach einem solchen Herbst hat es ein Trainer auch nicht leicht, oder? „Ich habe das letzte Mal ein Spiel am 21. September (2019) mit Silz verloren. Jetzt bin ich so froh, hier in Reutte zu sein. Für mich persönlich ist das ein großes Geschenk. Nun hoffen wir, dass wir einen neuen Kunstrasen in Reutte bekommen, ich glaube, das haben wir uns verdient.“ Wird sich kadermäßig über den Winter etwas tun? „Im Großen und Ganzen wird der Kader eher gleich bleiben, wir bleiben bei diesen Außerferner Kriegern. Aber wenn jemand zurückkommt, ist das Rene Strobl und Philipp Fellner.“ Kann man in der Winterpause vom Aufstieg träumen? „Träumen kann man. Ich träume mein ganzes Leben davon, die Champions League zu gewinnen. Aber Spaß beiseite: Wir müssen zufrieden sein, nach acht Siegen und einem Remis – das muss man erst mal verdauen.“

Von Alexander Schwarzl.
SPG Innsbruck West - FC Schretter Vils, 1:0 (1:0).
Die Grenzstädter waren bei der SPG Innsbruck West auswärts zu Gast und wollten in diesem 6-Punkte-Spiel unbedingt als Sieger vom Platz gehen. Diesen Siegeswillen der Mannschaft spürte man von Beginn an, war man doch von der ersten Minute an hellwach. Die Singer/Probst-Elf kontrollierte das Spielgesehen, doch in der 15. Spielminute konnten die Hausherren aus Innsbruck nach einem Konter mit 1:0 in Führung gehen. Wenige Minuten später kam es zu einem groben Foulspiel im Vilser Strafraum, ein Innsbrucker Gegenspieler streckte Torwart Philipp Bleiholder um. Der Vilser Schlussmann musste verletzt ausgetauscht werden, doch der Innsbrucker Spieler wurde nur mit der gelben Karte verwarnt, anstatt mit rot vom Platz gestellt werden. Auch durch diese Aktion ließen sich die Grenzstädter nicht verunsichern und drückten auf den Ausgleich, ohne bis zum Halbzeitpfiff zwingende Torchancen vorzufinden. Nach dem Seitenwechsel drückte der FC Schretter Vils weiter auf den Ausgleichstreffer, doch die vorgefundenen Torchancen wurden nicht genutzt, auch das Aluminium half den Gastgebern aus Innsbruck die Null zu halten. Die Heimmannschaft ging das ganze Spiel über auch recht hart zur Sache, der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zu tun, hätte aber durchaus härter durchgreifen können. Die Gastgeber beendeten somit das Spiel überraschend mit allen elf Spielern und der FC Schretter Vils musste sich unnötig und knapp auswärts geschlagen geben. Der FC Schretter Vils zeigte eine gute kämpferische und spielerische Leistung, doch belohnte man sich im 6-Punkte-Spiel nicht. Jetzt geht es für die Singer/Probst-Elf in die Winterpause, hoffentlich kann man im Frühjahr wieder befreit und ohne Coronaunterbrechungen munter angreifen!
 
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