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Reutte | Sport | 21. September 2020 | Albert Unterpirker/Alexander Schwarzl

Reutte kontert Stubai aus

Reutte kontert Stubai aus
Philipp Scheucher & Co. feiern den nächsten Sieg. RS-Foto: Unterpirker
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Reutte  Albert Unterpirker/Alexander Schwarzl
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Matic-Truppe gelingt auswärts nächster Coup. FC Schretter Vils schlägt Tabellenzweiten

FC Stubai : Reutte - 0:4 (0:2). Mehr hast nicht mehr gebraucht, jetzt werden in Reutte wohl manch kleine Pflänzchen beginnen über Nacht über die Häuserdächer zu schießen.
Von Albert Unterpirker.
Aber vielleicht zu Recht. Denn seit Aleks Matic das sportliche Ruder übernommen hat, darf im 3-Tannen-Stadion auch von einem ganzen Wald von Siegen geträumt werden. Tore für Reutte: J. Eigentler (41./Eigentor), S. Slomic (45.), O. Kocak (68., 72.). Nächstes Spiel: SV Reutte – FC Seefelder Plateau, Samstag, 26.9., 17 Uhr. Ja, spinnt der Pepi! Alles neu macht Aleks? Tja, zumindest punktemäßig! Denn nach dem Derbysieg schaufelt Reutte auswärts bei Stubai gleich mächtig nach, und fährt den nächsten Dreier heim über den Fernpass – da machen die Kurven gleich viel mehr Spaß! Sind das jetzt die Außerferner Gladiatoren? Matic: „Moment, ich muss meine Spieler fragen, ob das in Ordnung ist!“ Gesagt, getan. „Das müssen wir noch besprechen, aber auf jeden Fall sind es die Außerferner Krieger!“ Ok, das Testosteron musste jedenfalls passen, denn sonst holst du beim bisherigen Liga-Überflieger – bis vor dem Spiel hatten die Heimischen eine weiße Weste – keinen warmen Fleischkas-Semmel. „Die Mannschaft hat taktisch und diszipliniert gespielt“, resümiert Matic, „und ich bin extrem stolz – einfach ohne Worte! Alles, was sie gemacht haben, hat gepasst.“ Dabei war es den Gästen wichtig, mit einem 4:5:1 defensiv gut zu stehen, „und dann zu schauen, dass wir über Konter und Standards zu Chancen kommen“, gibt der Trainer ein wenig Einblick in sein Pflichtenheft. Zudem wurde mittels Pressing richtig gut gegen den Ball gearbeitet. „Stubai hatte meiner Meinung nach keine einzige hundertprozentige Chance“, so Matic, der anfügt: „Dieser Sieg ist eine kleine Sensation, Stubai hat bisher alles gewonnen!“ Kann er nach soviel Euphorie überhaupt noch ruhig schlafen? „Sicher, ich bin überglücklich! Aber mein größter Wunsch ist, dass alle in unserem Verein an einem Strang ziehen, dass wir eine Gemeinschaft sind – das ist meine Vision.“ Schielt man nun etwa gar wieder Richtung Aufstieg? „Das ist überheblich! Wenn du die Mannschaft abgeschlagen übernimmst und dann sofort über den Titel redest, ist das nicht seriös, ein Blödsinn!“ Aber träumen darf man ja doch, oder? Matic lacht: „Du weißt, ich bin ein alter Träumer!“ Seefeld? „Diese Spiele, wo jeder drei Punkte erwartet, sind die schwierigsten. Aber wenn meine Mannschaft das ernst nimmt, gewinnen wir. Ich hoffe, dass die Leute in Reutte meinen Einsatz sehen – und ich bin stolz, hier Trainer zu sein!“


Von Alexander Schwarzl.
Vils : Schönwies/Mils - 4:2 (2:1).Im Sägebachstadion war niemand geringerer als der Tabellenzweite, die Spielgemeinschaft Schönwies/Mils, zu Gast. Die Gäste kamen deutlich zu spät in Vils an, den Regeln entsprechend hätte das Spiel bereits schon vor dem Spielbeginn mit 3:0 strafverifiziert werden können. Doch die Gastgeber aus Vils wollten es sportlich lösen, zu Beginn bot sich beiden Mannschaften ein offener Schlagabtausch bei dem es hin und her ging. Nach einer schönen Einzelaktion durch Philipp Fellner ging der FC Schretter Vils bereits in der 6. Spielminute mit 1:0 in Führung, aber praktisch im Gegenzug glichen die Gäste aber wieder aus. Nach gut zehn Minuten bekam der FC Schretter Vils das Spiel besser unter Kontrolle, erspielte sich weiter Möglichkeiten. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhten die Grenzstädter, durch einen Abstauber von Philipp Fellner, auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel war der FC Schretter Vils klar die spielbestimmende Mannschaft, erspielte sich Chancen, doch die Tore blieben aus. Wie aus dem Nichts konnten die Gäste aus Schönwies/Mils in der 70. Spielminute den 2:2 Ausgleichstreffer erzielen. Doch die Singer/Probst-Elf ließ sich nicht unterkriegen und Philipp Fellner konnte mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den FC Schretter Vils wieder auf die Siegerstraße bringen. Danach ließen die Gastgeber aus Vils nichts mehr anbrennen, nach einer Flanke von Simon Schädle trafen die Gäste ins eigene Tor zum 4:2 Endstand. Der FC Schretter Vils war an diesem Tag der verdiente Sieger und das auch deutlich auf dem Rasen. Dennoch sollte sich der Tiroler Fußballverband Gedanken machen, denn immer wieder kommt es vor, dass Mannschaften deutlich zu spät ins Außerfern kommen und dies ungestraft bleibt. Jedoch wehe, wenn die Außerferner zu spät über den Fernpass kommen…hier wird nicht definitiv mit zweierlei Maß gemessen!
 
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