SPÖ Tirol will ländlichen Raum weiter stärken

Forderung nach mehr finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern für Gemeinden bei der Kinderbetreuung   Pamela Rendi-Wagner, die Bundesparteivorsitzende und Spitzenkandidatin der SPÖ zur Nationalratswahl, schnürte in ihrem Wahlprogramm auch ein Paket zur Stärkung des ländlichen Raumes. Auf diesen Zug springt man nun auch bei der neuen SPÖ Tirol auf. „Vor allem die Kinderbetreuung und […]

Aus Schwarz wurde Rot

Brigitte Praxmarer (Liste: Sozialdemokraten und Parteiunabhängige, Gemeinsam für Flaurling) heißt die neue Bürgermeisterin von Flaurling. Sie setzte sich klar gegen Martin Dosch, den Nachfolgekandidaten des nicht mehr kandidierenden Bürgermeisters Gerhard Poscher, durch. Das Vetrauen, das die Wählerinnen und Wähler in Praxmarer als Dorfchefin setzen ist groß: Sie erhielt 545 (68,81 Prozent) Stimmen, für Dosch stimmten 247 (31,19 Prozent) Wahlberechtigte.

Wird Flaurling bald von Frauenhand dirigiert?

In Tirol gibt es derzeit nur elf Bürgermeisterinnen. Eine neue könnte für die SPÖ nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 28. Februar dazukommen: Mit Brigitte Praxmarer aus Flaurling stellt sich eine erfahrene Kommunalpolitikerin der Wahl. Sie will die Nachfolge vom (noch) amtierenden Gerhard Poscher antreten, der sich wie bereits ausführlich berichtet mit Ende der Gemeinderatsperiode von der Dorfpolitik zurückzieht.

Poscher legt Amt nieder

Der Flaurlinger Bürgermeister Gerhard Poscher ließ bereits vor einigen Monaten bei einem RUNDSCHAU-Telefonat anklingen, dass er sich mit den Gemeinderatswahlen am 28. Feber aus der Gemeindepolitik zurückziehen wird. Dienstag letzter Woche wurde es bei einem Pressegespräch im Gasthof „Goldener Adler“ offiziell: Poscher wird nicht mehr zum Bürgermeister kandidieren und auch keinen Sitz im Gemeinderat einnehmen. „Zwei Perioden in einem politischen Amt sind genug“, sagt der scheidende Flaurlinger Dorfchef.