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Telfs | Politik | 4. Jänner 2022 | Gebi G. Schnöll

„Power-Gabi“ in Wahlkamfposition

„Power-Gabi“ in Wahlkamfposition
Gabi Rothbacher ist seit 11. November 2020 Bürgermeisterin, und sie wlll das auch noch in der nächsten Gemeinderatsperiode sein. RS-Foto: Schnöll
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Rothbacher will Pollinger Bürgermeisterin bleiben und die elf Mandate halten

Seit vergangenen Dienstag ist es fix: Die amtierende Pollinger Dorfchefin Gabi Rothbacher führt am 27. Feber die „Allgemeine Bürgerliste Polling“ (ABL) als Spitzenkandidatin in die Gemeinderatswahl, und sie kandidiert auch zur Bürgermeisterin. Auf der Wahlagenda ganz oben stehen unter anderem greifende Maßnahmen zur Verkehrsentlastung, leistbares Wohnen, das Wohl der Jugend und die Umstellung gemeindeeigener Gebäude auf Energie aus Photovoltaikanlagen.
Von Gebi G. Schnöll

Gabi Rothbacher mischt seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Pollinger Dorfpolitik die Karten mit. 1998 ist sie in den Gemeinderat gewählt worden, 2004 wurde sie zur Vizebürgermeisterin bestellt, am 11. November 2020 beerbte sie Gottlieb Jäger, der sein Bürgermeisteramt vorzeitig niederlegte und sich – zumindest bis zur Gemeinderatswahl am 27. Feber – nur mehr als Gemeinderat in die Gemeindepolitik einbringen will. Rothbacher hält die Zügel fest in der Hand – und sie will das auch weiterhin tun. Dienstag vergangener Woche wurde sie zur Spitzenkandidatin der „Allgemeinen Bürgerliste Polling“ bestellt, an deren Spitze bis dahin Ex-Bürgermeister Jäger agierte. „Wir haben die Liste aufgefrischt und mit Leuten besetzt, die für das Wohl unserer Gemeinde arbeiten und das Dorfleben mitgestalten wollen“, schildert Rothbacher gegenüber der RUNDSCHAU.  Auf der Liste finden sich neben den Namen von altbekannten Listenmitgliedern auch die von Dorfbewohnern der jüngeren und älteren Generation sowie von waschechten und zugezogenen Pollingern, denen ein funktionelles Dorfleben ein Anliegen ist, und es scheinen auf der Liste auch Namen von Frauen auf, der erste davon an wählbarer vierter Stelle. Gabi Rothbacher hat für die Wahl am 27. Feber die Ziele klar abgesteckt. „Die elf Mandate unserer Liste im Gemeinderat sollen gehalten, wenn nicht ausgebaut werden, zudem will ich Bürgermeisterin bleiben!“

Hausaufgaben erledigen. Sollte Gabi Rothbacher die Bürgermeisterwahl gewinnen, will sie begonnene Projekte fortsetzen und neue Vorhaben in den Bereichen der Infrastruktur und der Dorfgemeinschaft angehen.  In ihrem Hausaufgabenheft sind unter anderem der weitere Ausbau des Glasfasernetzes und das Schaffen von leistbarem Wohnraum vor allem für junge Pollinger inklusive Fertigstellung des Wohnbauprojektes auf dem sogenannten „Sennerareal“ enthalten. Künftig soll auch mit Augenmaß in den Klimaschutz investiert werden, so etwa in Elektroautos und Photovoltaikanlagen, mit denen gemeindeeigene Gebäude mit sauberem Strom versorgt werden. Als weitere Zukunftsprojekte nennt Gabi Rothbacher die Sanierungs des 1930 errichteten Trinkwasserhochbehälters am „Klammbach“ und das „Schutzwasserprojekt Pollinger Gießen“.

Jugendarbeit. Ein großes Thema ist der Verkehr. Das Dorfzentrum soll bekanntlich durch eine Umfahrung, die von der A 12 über Hattinger Gemeindegebiet zu den Gewerbegebieten Polling und Flaurling führen soll, entlastet werden. „Ich verstehe, dass Hatting und Inzing den Verkehr aus ihren Dorfzentren weghaben wollen. Das darf aber nicht zum Nachteil für unsere Gemeinde geschehen“, sagt Rothbacher. Im Dezember wurde in Polling eine Verkehrszählung durchgeführt, mit der bestätigt worden ist, dass es in der Gemeinde ein großes Verkehrsaufkommen gibt. „Es gibt aber viel mehr Pkw´s als Laster, die durch unsere Gemeinde rollen. Im Frühjahr soll es eine zweite Verkehrszählung geben, mit der festgestellt werden soll, wieviele Traktoren über die Landesstraße durch das Dorf fahren. Wenn genaue Zahlen vorliegen, kann man verschiedene Varianten für eine Umfahrung prüfen“, so die Bürgermeisterin, der auch die Jugend ein großes Anliegen ist. Unter dem Aspekt „Jugendarbeit“ sollen Angebote für Jugendliche geschaffen werden. Auch Eltern sollen sich dabei einbringen können, weil sie es sind, die wissen, wo bei der Jugend der „Schuh drückt“. Rothbacher kündigt in diesem Zusammenhang die Sanierung des „Vereinshauses“ an. Auch in diesem Mehrzweckgebäude könnte eventuell Raum für die Jugend geschaffen werden.
 
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