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Telfs | Sport | 24. August 2022 | Alex Dosch

Auf den neuen Besen wartet noch viel Arbeit

Auf den neuen Besen wartet noch viel Arbeit<br />
Der FC Oberhofen/Pfaffenhofen (Florian Pauli, rechts) musste sich bei der SPG Rietz/Stams mit 2:3 geschlagen geben. Fotos: sportszene.tirol
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Inzing vollzog ersten Trainerwechsel der Saison - Markus Walch folgt auf glücklosen Christian Pöham – Ein Punkt zum Einstand

Von 15 Spielen 14 verloren, nur eines gewonnen: Die Bilanz von Christian Pöham seit seinem Amtsantritt in Inzing könnte viel schlechter nicht sein. Überraschend kam die Trennung nach nur drei Spieltagen dann aber doch. Auch für Pöham selbst.
Von Alex Dosch

SK RUM – SU INZING, Samstag, 27. August, 19.30. „Mich hat der Vorstand am Mittwoch darüber in Kenntnis gesetzt, dass er nicht mehr mit mir plant. Das muss ich so hinnehmen. Auch wenn für mich die Trennung überraschend kam“, hätte sich Pöham den Turn-around zugetraut. „Ich bin mir sicher, dass wir noch in die Erfolgsspur gefunden hätten. Das Frühjahr darf man nicht als Maßstab nehmen. Da haben wir uns mit Hilfe von Altherren- und Nachwuchsspielern irgendwie über die Runden gerettet. Und die Leistungen in der neuen Saison haben meiner Ansicht nach gepasst. Wir haben gegen Seefeld sehr gut gespielt, gegen Fritzens sind wir den Chancentod gestorben und gegen Götzens darfst du mal verlieren.“
Dennoch nahm gegen die SPG Pitzal mit „Urgestein“ Markus Walch bereits der neue starke Mann auf der Betreuerbank Platz. Von dort aus sah Walch wie seine Mannschaft über ein 1:1-Remis nicht hinaus kam.

FC FRITZ OBERHOFEN/PFAFFENHOFEN – FC TARRENZ, Freitag, 26. August, 19.30. In den letzten drei Duellen blieb Oberhofen ohne Gegentreffer. Im April siegten Andreas Kofler & Co. mit 2:0. Jener Kofler war es auch, der seine Farben beim Derby in Stams nach nur wenigen Sekunden jubeln ließ. Dass es in einem packenden Match trotz Zwei-Tore-Führung – Mario Frischmann traf nach knapp einer Stunde per Kopf – dennoch nicht zu Punkten langte, lag daran, dass bei den Gästen eine halbe Stunde vor dem Ende völlig der Faden riss. „Bis zum 2:0 hatten wir alles im Griff. Aber danach waren wir zu hektisch, traten zu wenig geschlossen auf“, ärgerte Miroslav Rikanovic vor allem die Entstehung zum 1:2. „Anstelle sich auf das Spiel zu konzentrieren, diskutieren fünf Spieler mit dem Schiedsrichter. Das ist eine Sache mangelnder Konzentration.“ Trotz des späten Verlusttreffers sprach der Coach von einem „letztlich nicht unverdienten Sieg für Stams. Auch wenn das Spiel in alle Richtungen ausgehen hätte können“.    

FC PAZNAUN – SV GÖTZENS, Samstag, 27. August, 17.00. Die letzten fünf Duelle entschied Götzens allesamt für sich. Im Juni gelang ein deutliches 4:0. Deutlicher als erwartet gestaltete sich auch der Schlager gegen Rum. Der vermeintlich größte Konkurrent im Aufstiegskampf erlitt den nächsten Rückschlag, wurde mit 8:1 regelrecht vorgeführt. Entsprechend zufrieden „Co“ Ante Rasic, der „Boss“ Thomas Pichlmann – weilte bei der 60er Feier seines Vaters – vertrat. „Trotz einiger Ausfälle hat die Mannschaft von Anfang an das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben geduldig gespielt, sehr gut kombiniert und bis auf eine kurze Phase das Spiel dominiert“, so Rasic. Der Spielverlauf tat das seine dazu. Bereits nach einer Viertelstunde führten Manuel Weichselbraun (traf fünfmal) & Co. mit 3:0. Den Schlusspunkt setzte der 16-jährige Jakob Haberl mit seinem ersten Treffer in der Kampfmannschaft.

SV FRITZENS – SPG AXAMS/GRINZENS, Freitag, 26. August, 19.00. „Jetzt kommen die Gegner, die in unserer Gewichtsklasse sind. Dementsprechend wollen wir auch etwas holen“, gibt sich Trainer Andreas Hörtnagl vor dem Gastspiel in Fritzens zuversichtlich. Auch deshalb, weil seine Truppe beim 4:3 über die Reichenau nicht nur die ersten Tore erzielte, sondern auch den ersten Saisonsieg einfuhr. „Spielerisch war es eigentlich eine Katastrophe. Es entstand nie ein Spielfluss. Auch, weil sich die Reichenau nach der roten Karte hinten rein gestellt und nur noch mit langen Bällen agiert hat. Und wir haben es nicht geschafft, uns durch den Abwehrriegel durchzuspielen“, sprach der SPG-Coach von einer spielerisch matten aber dafür kämpferisch umso stärkeren Vorstellung. „Die Burschen haben richtig gut dagegengehalten und deshalb auch verdient gewonnen.“     

FC VILS – FC SEEFELDER PLATEAU, Sonntag, 28. August, 17.30. Aus den letzten drei Duellen holte Seefeld nur einen Zähler. Im Oktober 2020 setzte es eine 2:3-Heimniederlage.
Der vierte Heimsieg in Folge gelang gegen Paznaun. Dem nicht genug, wurde mit der Köll-Truppe nach Götzens und Rum bereits der dritte Aufstiegskandidat in die Knie gezwungen. Auch wenn das 2:0 kein Hochglanzsieg war. „Es war ein sehr schweres Spiel gegen einen sehr guten Gegner. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften so wenig Fehler wie möglich machen wollten. Dementsprechend haben sich beide Teams ein wenig neutralisiert. Aber am Ende hatten wir die besseren Chancen und haben daher verdient gewonnen“, so das Resümee von Trainer Gregor Eisenbeutl.   

Die Spiele der 4. Runde: Seefelder Plateau – Paznaun 2:0 (1:0). Tore: Panhofer (17.), Schöpf (64.). Inzing – Pitztal 1:1 (0:0). Tore: Rosenfeld (58.); Mark (56.). Rot: Horn (95., Pitztal/Sonst.). Gelb/Rot: Stoll (92. Pitztal/Unsportlichkeit). Götzens – Rum 8:1 (4:0). Tore: Weichselbraun (5., 14., 65., 73., 83.), Prasthofer (12.), Opuhac (43.), Haberl (92.); Strobl (53.). Rietz/Stams – Oberhofen/Pfaffenhofen 3:2 (0:1). Tore: Kranebitter (67.) Yilmaz (77.), Falkner (94.); Kofler (1.), Frischmann (65.). Axams/Grinzens – Reichenau 1b 4:3 (1:1). Tore: S. Madersbacher (6.), Juen (53.), Haller (59.), Haid (87.); Da Silva Filho (43.), Bozkurt (46.), Akbaydogan (58.). Rot: Buratti (21., Foul/Reichenau).
Auf den neuen Besen wartet noch viel Arbeit<br />
Christian Pöham und Inzing gehen getrennte Wege.
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