Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Schön und gut

21. November 2023 | von Meinhard Eiter
Schön und gut
Liebe Freunde attraktiver Menschen!
Der eine oder die andere von uns wird das kennen. Du schlenderst durch einen Ort und begegnest Leuten. Zwangsläufig macht man sich ein Bild. Der Blick auf die Gestalten und Gesichter ist ein bisschen wie ein Film. Nur wenige von denen scheinen gut gelaunt zu sein. Die Bandbreite missmutiger Antlitze ist groß. Grimmig. Gestresst. Genervt. Aufgeregt. Verunsichert. Ängstlich. Nur wenige lächeln. Kaum jemand wirkt vergnügt. Auch Aussehen und Sprache der Körper sind statistisch gesehen keine Erhellung. Natürlich gibt es auch Schönheiten. Zumindest nach Kriterien, die uns in Hochglanzmagazinen und Werbeplakaten als solche vorgeschrieben werden. Ich sage mal, als kritischer Betrachter, dass bei mehr als 80 Prozent die Proportionen von Größe und Gewicht nicht wirklich der gewünschten Norm entsprechen. Von den verbleibenden gut 20 Prozent, die bei näherer Beschau meinerseits eine gewisse Ästhetik versprechen, fallen wieder einige    durch den Rost. Weil sie nach meiner subjektiven Bewertung kaum innere Schönheit versprechen. Bei derartigen Wahrnehmungen denke ich an meine Mama. Die hat auf die Frage, ob jemand hübsch sei, meist diplomatisch gemeint: Die oder der läuft mit dem großen Haufen mit...Dieser Tage werden viele von uns bei diversen Advent- und Christkindlmärkten wieder in eben diesen großen Haufen laufen. Gezuckerter Alkohol wird uns trösten. Es heißt, man könne sich Menschen schön saufen. Mich persönlich machen hochprozentige Getränke eher müde und nachdenklich. Sie animieren mich zur Selbstreflexion. Und zur Ironie. Ich habe persönlich einen großen Vorteil, den ich mir bei jeder (un)passenden Gelegenheit einrede. Bei mir ist alles, was man im Leben mit Schönheit erreichen kann, Gott sei Dank schon gelaufen!

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