Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Kultur | 3. Mai 2022 | Manuel Matt

Schauen und Staunen, bis der Sultan kommt

Nach allen Regeln der Kunst – auch hinsichtlich von Licht- und Tontechnik – am ersten TschirgArt-Abend in Szene gesetzt: Die Dire Straits Experience mit Chris White, Terence Reis und Tim Walter (v.l.) RS-Fotos: Grüneis
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Imst Manuel Matt
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Fulminanter TschirgArt-Auftakt im Imster Glenthof: Mit der Dire Straits Experience, gefolgt von Candy Dulfer

Ohne den Humor wär’s nicht dasselbe, hat’s einmal über die Musik von Jazzrock-Gott Frank Zappa geheißen. Ein ähnliches Alleinstellungsmerkmal hat Chris White den Dire Straits geschenkt: Mit seinem Saxophon, das noch immer so bewegt wie in den 80er Jahren. Nur umgeben von neuen, doch nicht minder versierten Mitstreitern: Als reminiszierende Dire Straits Experience, die das diesjährige Imster TschirgArt-Jazzfestival einläutete – und viel Sax-Appeal zeigte tags darauf auch Funk-Lady Candy Dulfer.
Von Manuel Matt

Am Anfang war der instrumentale Urschrei. Als Ausdruck der unbändigen Freude, die sich vergangenen Freitagabend dank Art Club und abermals angebrochener TschirgArt-Götterdämmerung überall im Imster Glenthof finden hat lassen: In der Umarmung von Liebenden, im glücklichen Grinsen von Vater und Sohn, im Tanz der Menge und natürlich auch dort oben, auf der Bühne. Ganz allein gehörte sie zu Festival-Beginn der Dire Straits Experience: Dem Saxophon von Originalmitglied Chris White wie auch der metallischen, im Scheinwerferlicht blitzenden Resonatorgitarre, ganz ähnlich jener, die das „Brothers in Arms“-Album von 1985 ziert. In ihre Saiten greift aber nicht etwa Mark Knopfler, sondern Terence Reis. Sowohl im Spiel als auch im Gesang ist’s dabei weniger bloße Imitation als vielmehr Hommage, eine Huldigung aus eigener Seele, die nicht in Konkurrenz zum Straits-Frontmann treten muss, ihm aber durchaus nahe kommt. Fast schon gespenstisch. Wie auch die Perfektion, die „Walk Of Life“, „Money for Nothing“ und die vielen anderen Perlen der Band-Geschichte nicht nur hören, sondern auch spüren lassen: YoYo Buys ist am Bass der Herzschlag, Danny Schogger und Rob Taggert erschließen ganze Welten an den Synthesizern, Andrew Hawkins spielt am Schlagzeug wie der leibhaftige Teufel, während Tim Walters an der Gitarre wieder und wieder Solos hervorzaubert, von denen wohl noch Kinder und Kindeskinder hören werden. In der G’schicht von damals, als sich die Dire Straits Experience „Sultans of Swing“ ganz bis zum Schluss aufgehoben hat.

WEITER UND WEITER. Tonangebend war das Saxophon auch am nächsten Abend: Leidenschaftlich beherrscht von Candy Dulfer, wobei die Niederländerin überhaupt mit Sack und Pack, einer ganzen Band inklusive zwei Funksängern sowie dem Schweizer Funk-R&B-Projekt „The Next Movement“ im Vorprogramm angereist war. Feinsten Hip-Hop gab’s ebenso: Am Sonntag, von ganz nah und im Dialekt, mit „Von Seiten der Gemeinde“. Wie’s war, verrät die gegenüberliegenden Seite – und wie’s mit dem TschirgArt-Festival weitergeht, erzählt der untere Beitrag. 
Schauen und Staunen, bis der Sultan kommt
Samt Band am vergangenen Samstag der zweite Streich beim diesjährigen TschirgArt: Funk-Sax-Ikone Candy Dulfer Foto: Mike Maass
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