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Reutte | Chronik | 17. März 2020 | Sabine Schretter

Gemeinde Höfen gibt den Bürgern Raum

Gemeinde Höfen gibt den Bürgern Raum
Thomas Strele, Architektur Walch und Partner und Höfens Bürgermeister Vinzenz Knapp (v.l.) zeigen das neue Wohnprojekt. RS-Foto: Schretter
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Neues Wohnbauprojekt vorgestellt, ehrgeiziges Zukunftsprojekt in der Pipeline


Leistbares Wohnen ist einer der Grundpfeiler für eine gesunde Gemeindeentwicklung. Für Gemeindebürger soll Wohnraum gesichert und ein vernünftiger Zuzug ermöglicht werden. Die Gemeinde Höfen stellte ein Wohnbauprojekt vor, das diese Prämissen erfüllt.

Von Sabine Schretter

Thomas Strele, Architektur Walch und Partner, und Höfens Bürgermeister Vinzenz Knapp betonten bei der Projektvorstellung, dass in der Gmeinde ein gesundes Wachstum angestrebt wird. Die Gemeinde soll vernünftig wachsen können, dafür braucht es entsprechenden Wohnraum. Zusatzeffekt: Auch die Entwicklung von Wirtschaft und Tourismus wird angekurbelt. „Der geförderte Wohnbau ist ein wichtiger Baustein in diesem Zusammenhang“, erklärt Projekt- und Stanortentwickler Thomas Strele. Die Wohnbaugesellschaft „Frieden“ errichtet eine zentrumsnah – gegenüber dem „Gästehaus am Graben“ nach Süden Richtung Lech orientiert – gelegene Wohnanlage, die zeitnah mit Baubeginn Herbst 2021 realisiert werden soll. Die Anlage besteht aus drei Baukörpern, die nach Bedarf nacheinander errichtet werden. Insgesamt stehen dann 36 Mietkaufwohnungen mit Tiefgaragenplatz zur Verfügung. Die Zwei- bzw. Dreizimmerwohnungen werden barrierefrei errichtet und sollen Jungfamilien, Singles und Senioren Wohnraum bieten. Die Wohnanlage ist bestens an die örtliche Infrastruktur – Bushaltestelle, Nahversorger usw. – angeschlossen und besticht durch ihre Nähe zum Naturpark Tiroler Lech. „Das greifen wir auch in der Fassaengestaltung auf, die mit ihrer Optik an Schwemmholz erinnert“, führt Thomas Strele aus.
Bgm. Knapp ergänzt, dass das raumordnerische Konzept der Gemeinde Höfen aufgeht. „Das Siedlungskonzept ,Graben’ zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir konnten dort 12 von 15 Grundstücken verkaufen. Jungfamilien haben dort ihren Traum vom Haus verwirklicht. Es wollen aber nicht alle Höfener ein Haus bauen, es werden auch Wohnungen gebraucht und genau da setzen wir mit dem präsentierten Projekt an.“ Höfener sollen in Höfen wohnen können. Mit der stufenweisen Errichtung der Wohnanlage sind zehn Jahre abgedeckt, in denen Höfener Wohnraum erwerben können. Die Gemeinde hat Potential, sie kann sich entwickeln und verträgt Wachstum. Aktuell hält die Gemeinde bei ca. 1230 Einwohnern. „1.300 bis 1.350 sollen es wieder werden“, so Vinzenz Knapp.
Zukunftsprojekt.

Ein weiteres Projekt, das es so im Bezirk noch nicht gibt, befindet sich in der Pipeline. Im Bereich Leimbachwald soll das Konzept „Neues Wohnen für Generationen“ umgesetzt werden. Geplant ist eine Anlage mit 25 Wohnungen, die zu je einem Drittel an junge Leute/Familien, Senioren und Menschen mit sozialen Bedürfnissen vergeben werden. Dieses Wohnhaus wird von einem „Kümmerer“ betreut werden und ein Geschäft, einen Physiotherapeuten und soziale Einrichtungen beinhalten. Bgm. Knapp betont, dass es sich aber keineswegs um ein Altersheim handelt. „Das Konzept sieht vor, die Generationen wieder zusammenzuholen. Wir haben uns ähnliche Projekte angeschaut und das hat uns überzeugt. In iesem Haus könnten Menschen mit Pflegestufe 1 bis 3 wohnen, damit helfen wir mit, die Warteliste im Pflegeheim zu reduziereen. Außerdem stärkt so ein Wohnkonzept den sozialen Zusammenhalt in einer Gmeinde“. Der Verein „Hand in Hand“, der in der Gemeinde Höfen kostenlose Hilfe für Jung und Alt vermittelt, steht zu diesem Projekt. Bei der letzten Gemeinderatssitzung war ein Kümmerer anwesend, der die Anwesenden informierte. Jetzt sollen ein Grundsatzbeschluss gefasst und ein Plan entwickelt werden. Wann das generationenübergreifende Projekt gestartet wird, steht noch nicht fest. Fix ist aber: „Man will so etwas im Dorf haben“, wie Bgm. Vinzenz Knapp abschließt.
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