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Reutte | Chronik | 15. Jänner 2019 | Sabine Schretter

Schnee! Schnee! Schnee!

Des einen Freud, des anderen Leid. Der Schnee sorgt im Außerfern für viel Arbeit und einige Straßensperren, aber auch für Spaß und schöne Winterbilder. RS-Foto: Weber
Das Gemeindeamt Reutte schien in den Schneemassen zu versinken.
RS-Foto: Schretter
Wenn so viel Schnee liegt, wird ein Hausdach schnell einmal zur
Schipiste! RS-Foto: Weber
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Reutte Sabine Schretter
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Weisse Pracht – soweit das Auge reicht


In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Meldungen über unglaubliche Schneemengen, gesperrte Hänge und Straßen, Chaos auf den Straßen und Räumkommandos im Dauereinsatz.

Das Gemeindeamt Reutte schien in den Schneemassen zu versinken.
RS-Foto: Schretter


Wenn es Frau Holle fast zu gut meint, kann der Winter zur Nervenprobe werden. Der Bezirk Reutte bekam dies in voller Härte zu spüren. Straßensperren gab es zuerst in einigen Lechtatler Seitentälern – gesperrt wurden die Hornbacher Straße von Stanzach bis Hochvogel, die Bschlaber Landesstraße, die Gramaiser Landesstraße, Kaiserer Landesstraße – dann auch auf der Planseestraße, in Berwang und am Gaichtpass. Besonders gravierend war die Totalsperre der Fernpassbundesstraße (B179). Eine Verbindung von Außerfern in den Zentralraum war nur über die A12 bzw. Kufstein möglich, da auch die Außerfernbahn ihren Betrieb eingestellt hatte. Da hieß es, die Nerven bewahren, sich an diese besonderen Bedingungen anpassen und vor allen Dingen, den Humor nicht verlieren.

Wenn so viel Schnee liegt, wird ein Hausdach schnell einmal zur
Schipiste! RS-Foto: Weber


Bei allen Unannehmlichkeiten zeigten sich doch auch wunderbare Winterbilder, die alle Schwerarbeit beim Schneeschaufeln für einen Moment auch vergessen ließen. Kindern beim Schneeburgbauen zuzuschauen, ihren unbekümmerten Spaß am Schnee zu sehen, steckte an!
Großer Respekt und Dank gilt allen, die um die Sicherheit der Bevölkerung stets bemüht waren, die Straßen, Gehwege, Zufahrten und Parkplätze von den Schneemassen befreiten und die Situation bestens im Griff hatten. Es darf nicht vergessen werden, dass sie alle zum Wohle der Bevölkerung ihren Dienst versehen – und nicht selten dabei auch ihr eigenes Leben riskieren.
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