Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Corona grätschte noch einmal dazwischen

Telfer Heimspiel gegen Fügen verschoben – Positiver Fall bei Zillertalern – Nachtrag ist für Mittwoch geplant

17 Runden lang war vom aktuell unangenehmsten Gegenspieler der Welt nahezu nichts zu sehen. Am letzten Spieltag des Jahres hat Corona dann doch noch mal die Sense ausgepackt. So musste das Telfer Heimspiel gegen Fügen auf Grund eines positiv getesteten Spielers bei den Zillertalern verschoben werden.
8. November 2021 | von Alex Dosch
Corona grätschte noch einmal dazwischen<br />
Das 1:1 in der Vorbereitung gegen Zweitligist Wacker Innsbruck macht Telfs-Coach Werner Rott als Initialzündung für die so sensationell verlaufender Hinrunde aus. Foto: sportszene.tirol
Von Alex Dosch

Der neue Termin steht bereits fest. Am Mittwoch den 10. November mit Beginn um 19.30 Uhr soll das letzte Spiel des Jahres über die Bühne gehen. Soll deshalb, weil noch einige Fragezeichen dahinter stehen. Denn sollte etwa bei den Zillertalern ein weiterer positiver Fall dazukommen, wird`s wohl auch am Mittwoch nichts.
Zudem stellt sich die Frage der sportlichen Fairness. Seit Montag gilt bei der Ausübung von Sport bekanntlich die 2-G-Regel, wäre der eine oder andere Akteur gar nicht spielberechtigt. „Ich weiß jetzt gar nicht genau wer bei uns aller geimpft ist und wer nicht. Aber es ist sicher der eine oder andere dabei, der nicht geimpft ist“, hofft Telfs-Trainer Werner Rott dennoch auf einen schnellstmöglichen Nachtragstermin. „Dann wäre es vorbei. Klarerweise hätten wir am liebsten am Sonntag gespielt.“

Egal ob die Partie noch heuer oder erst nächstes Jahr ausgetragen wird, das Ziel für die restlichen fünf Begegnungen ist klar: „Wir wollen weiter oben dran bleiben und werden alles versuchen, unter die ersten Zwei zu kommen. Sollte das nicht gelingen, ist der Tiroler Meister unser Hauptziel. Denn warum sollten wir jetzt plötzlich aufhören, uns hohe Ziele zu setzen.“
Was das Erreichen des oberen Play-Offs angeht, gibt sich Rott optimistisch. „Das ist das Minimalziel. Aber bei neun Punkten Vorsprung sollte da nicht mehr viel schief gehen.“
Die Frage, wie ein Hinrunden-Resümee ausfällt, quittiert der Telfs-Coach mit einem Lächeln. „Natürlich positiv! Die ersten Spiele sind extrem gut gelaufen. Das war wichtig. Aber mit so einem Lauf hat niemand rechnen können.“ Als Auslöser für den Erfolgsrun hat Rott das 1:1 im Test gegen Wacker Innsbruck ausgemacht. „Das war irgendwie die Initialzündung. Da haben die Spieler gemerkt: Hoppala, wenn es gegen die geht, warum soll es nicht auch gegen andere gehen. Und genau mit dieser Einstellung im Hinterkopf sind die Spieler in das erste Match gegen Kitzbühel (2:0, Anmerk.) gegangen.“
Und es spricht viel dafür, dass dieselbe Einstellung auch im letzten Spiel der Hinrunde an den Tag gelegt wird. Wann immer dies auch durchgeführt wird.              

Die weiteren Spiele der 18. Runde: Kitzbühel – Wörgl 2:1 (1:1), Kufstein – Tirol Amateure 4:1 (1:1), Hall – SVI 1:1 (1:1), Reichenau – Imst 0:0, Schwaz – Wacker Innsbruck II 4:2 (3:0).
 

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